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... neuere Stories
13
November
Mediale Unternehmensberater ...
... habe ich mir mal zur Brust genommen. Drüben im Stilstand ...
Immer dran denken:
Die SPD ging der Union nur voran.
(aus der Perspektive der nachfolgenden Generationen)
12
November
Märchenhaft!
Mir fällt bei dem liberalem Innovations-Trärä unserer auf Empörung gebürsteten Gelfrisuren immer das Märchen vom Hasen und Igel ein: Der Westerwelle kommt atemlos dahergeschnauft, um mit gerecktem Siegerfäustchen 'Erster!' zu schreien. Und dann sitzt da der Schäuble und sagt: 'Ick bün all doar!".
Das ändert nichts daran, dass in Deutschland die Bourgeoisie regiert. Oder, um noch ein älteres Wort zu verwenden, die 'Geldaristokratie'.
L'etat c'est moi ...
... sagt Berlusconi. Aber wenn solch ein Staatsstreich in einem europäischen G7-Staat droht, dann finden wir in Deutschland nur in der Netzeitung was darüber ...
Diese Globalisierung geht zu weit ...
... sagen die Globalisierer: "Die Europäische Union will den USA nahezu unbegrenzten Zugriff auf Daten europäischer Bankkunden ermöglichen."
Überlagerter Camembert
Wenn ich mir dieses Auto auf dem heutigen, brandaktuellen Foto der 'Berliner Zeitung' anschaue, dann schätze ich mal, es wurde schon Anno 1983 aufgenommen und von der Bildredaktion jetzt reanimiert. Auch die Kleidung der Leute deutet auf diesen Punkt auf der Zeitachse. Alter 'Kohl' also:
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Merkels Regierungserklärung ...
... ist nach zwei Tagen schon wieder Makulatur: "Schäuble sagt Nein zu großer Steuerreform". Da bekam die Angie im Bundestag so viel Applaus von der FDP - und dabei haben unsere Liberallalas gar nicht bedacht, welche Halbwertszeit doch die Aussagen unserer Kanzlerin haben.
11
November
Oh Mann, oh Mann, oh Mann ...
... die Suizidrate ist in Deutschland recht erheblich: "2007 betrug sie 9402 (11,4 je 100.000 Einwohner), während sie 1980 bei 18.451 (23,6 je 100.000 Einwohner) gelegen hatte". Damit liegt die Selbstmordrate etwa in Höhe der jährlichen Normalgrippetoten (bei hoher Dunkelziffer).
Die meisten dieser Menschen scheiden wegen 'Depressionen' aus dem Leben, weil die Kinder nicht mehr zu Besuch kommen, weil die Lebensperspektiven düster scheinen, weil der Ehepartner nervt und das Alter naht, weil das Konto leer ist usw. Wegen der 'Realistenkrankheit' also machen sie Schluss, wie Ärzte sich oft ausdrücken (Ärzte führen übrigens die Freitodstatistik an, und im schönen Bayern finden die meisten Selbstmorde statt). Denn - realistisch betrachtet - ist das Leben oft gar nicht so dolle. Jetzt daraus ein rares Problem von Profisportlern zu machen, das ist völlig neben der Spur und blankes Journalistengefasel: "Die verwundbaren Gladiatoren". Ein Schreiber lutscht an den Tatzen und erdenkt sich das, was ihm in den Artikel passt:
O-Töne:
Eine Mutter lädt ihre zwei Steppkes vor dem Kindergarten ein: "Von gestern hab' hier noch 'ne Tüte mit 'nem Cheeseburger auf dem Rücksitz. Wollt ihr euch den teilen?" Kinder: "Oh, ja!"
Ein Lob der Berliner Zeitung ...
... sie hatte - so ziemlich als einzige - den Selbstmord von Robert Enke nicht in der Brüll-Leiste, sondern die Null-Rede der Kanzlerin. Die restlichen Online-Redaktionen betrieben Rudeljournalismus wie üblich ...
Wer's nicht weiß, was Rudeljournalismus ist, soll sich die Screenshots bei meedia anschauen.
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