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... neuere Stories
10
August
Da seien unsere Politiker vor!
"Aber ein etwas nachdenklicheres Deutschland gelangt vielleicht zur Erkenntnis, dass es die unvernünftige Verwendung seiner eigenen Ersparnisse war, die diese Krise mitverursacht haben, deren Folgen der deutsche Steuerzahler noch lange zu tragen haben wird. Sie werden sich womöglich wünschen, dass sie ihr Erspartes besser selbst konsumiert hätten.”
Nachdenklichkeit und Parteipolitik passen nicht recht zusammen, schon gar nicht, wenn der ökonomisch surreale Titel des 'Exportweltmeisters' bedroht ist ...
07
August
Post-Capitalism ...
... und wie perfekt das funktioniert.
Popcorn rausholen und eine Viertelstunde zuhören (keine Angst, der Text ist germanenfreundlich untertitelt) ...
06
August
Ich fasse mal kurz zusammen:
1. Der Staat - damit also der Steuerzahler oder 'ich und du und Müllers Kuh' - wir geben den Banken jetzt ganz, ganz viel billiges Geld, frischgedruckt zu einem Prozent von der Europäischen Zentralbank, damit diese geldverlegenen Banken, die sich am Markt selbst ruiniert hatten, den klammen Unternehmen, die jetzt unter den Folgen der Misswirtschaft dieser 'Finanzöchsperten' leiden, das benötigte Geld etwas teurer weiterverleihen können. So ungefähr soll die berüchtigte 'Kreditklemme' aufgebrochen werden.
2. Die Banken nehmen das billige Geld auch gern, weil ihre Geldschränke ja durch eigene Dummheit ratzekahl leergefegt sind, bis auf diverse Stapel an unverkäuflichen Junk-Bonds - und sie sagen dafür noch nicht mal 'Danke!'. 3. Anstatt aber dass die Banken das billige Geld jetzt etwas teurer und wie gedacht sofort an die Unternehmen weiterverleihen, nehmen unsere Bankster dieses Geld lieber, um damit ganz viele noch viel höher verzinsliche Staatsanleihen zu kaufen, die der Staat ja ausgeben muss, damit er das viele Geld für die notleidenden Banken überhaupt einsammeln und zur Verfügung stellen kann. Diese Staatsanleihen legen die Banken bei sich in den Tresor - und von den Zinsen bezahlen sie sich endlich wieder satte Boni. 4. Mit einem Wort: Wir als Steuerzahler haben summa summarum etliche hundert Milliarden Euro in die Hand genommen, die uns für Generationen zu Schuldnern der Banken machen werden, und zwar nur deshalb, weil wir dank unserer höheren Einsicht dieses Geld an diese Banken verliehen haben, damit die wieder nach Herzenslust spekulieren können. Wenn ich Hütchenspielern zusehe, wird mir nicht so wirr im Kopf ... 5. Im Klartext: Hätten wir den Banken gar kein Geld gegeben, hätte sich an der wirtschaftlichen Situation auch nichts Grundlegendes geändert. Allenfalls für ein paar Aktionäre. Wir hätten den kommenden Generationen aber jenes Geld erspart, das jetzt die Banken haben. Wir denken bei dem Wort 'Bankraub' zu oft in die falsche Richtung ...
05
August
Halb Deutschland muss auf Kurzarbeit ...
... und unsere INSM-Öchsperten empfehlen längere Arbeitszeiten.
Zumindest manchmal muss das bei denen im Mentalraum doch 'Aua!' machen, sollte man aus physiologischen Gründen annehmen ...
Deutschlands Manager nagen am Hungertuch:
"Das durchschnittliche Jahresgehalt eines Vorstandsvorsitzenden verringerte sich um etwa 23 Prozent auf 3,8 Millionen."
Vielleicht sollte die Firma Grabsch & Greif sich für die Suppenküche der Caritas anmelden ...
04
August
Wie authentisch ist das denn?
Der Herr Nonnenmacher an der Spitze der HSH Nordbank hat gerade etliche Milliönchen an Sonderzahlungen eingestrichen, und fordert jetzt seine Mit-Bankster auf, doch bitte auf Bonuszahlungen zu verzichten.
Das ist vermutlich der übliche fortlaufende Schwachsinn in einer Ich-AG-Gesellschaft ...
03
August
Das hat in der Konjunktur schon nicht funktioniert!
Ökonomen verlangen von Arbeitnehmern Lohnverzicht.
Bürger verlangen von Ökonomen: Einfach mal drei Jahre lang die Fresse zu halten ...
01
August
Mein Satz des Tages:
31
Juli
Die können eben rechnen:
29
Juli
Über die galoppierende Unwirtlichkeit unserer Städte:
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