letzte Kommentare / Offensichtlich wird... wuerg / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins


17
März
Schwarze Löcher?
Wie kann denn etwas verschwunden sein, das - recht betrachtet - doch niemals da war? Mich erinnert das zunehmend an höhere Mathematik ...

Die Vermögensvernichtung der letzten 18 Monate hat inzwischen gigantische Ausmasse angenommen. Summers spricht von insgesamt 50'000 Milliarden Dollar, die weltweit verschwunden sind. 7000 Milliarden Dollar wurden allein am US-Aktienmarkt verloren, etwa 6000 Milliarden Dollar im Immobilienmarkt.

 
 
Die Enteignungsexperten der FDP ...
... sagen im Grunde Folgendes: Wenn eine Bank, deren Aktionäre im normalen Marktgeschehen längst alle Werte hätten abschreiben müssen, weil sie sich schlicht verdaddelt hatten und ihr fehlspekulativ investiertes Geld zusammen mit dem Pleiteobjekt koppheister und über den Deister gegangen ist, wenn diese Aktionäre jetzt trotzdem nur ganz wenig Geld statt bloß gar nichts bekommen sollen, dann sei das Sozialismus und blanker Sozialneid.

Letzterem allerdings neige ich mich beim Anblick dieser Vorgänge tatsächlich zu ...

 
 
15
März
Liberalität und Vernunft ...
... sollte das doch kein Widerspruch sein?

"Auch den Pauschalbesteuerungen für Ausländer will die FDP an den Kragen. «Als Schweizer empfinde ich die Pauschalbesteuerung ungerecht.» ... Der Freisinn sagt aber auch den kantonalen Steuerparadiesen den Kampf an."

 
 
14
März
Nimmer'n Konto statt Nummernkonto
Süsste woll - so is dat, wenn de groten Trommelns vonne Geldwaschmischmasch sich nümmers dreihn:

"Eines ist klar: Wenn der deutsche Fiskus sich jetzt anschauen kann, welche steuerneutralen Gelder jemand bei uns deponiert hat, gibt es keinen Grund mehr, aus Diskretionsgründen diese Gelder in die Schweiz zu bringen. Deshalb werden wohl erhebliche Finanzwerte in die Heimatländer des Anlegers zurück transferiert werden. Das führt dazu, dass die Geldmenge in der Schweiz kleiner wird und die Kredite teurer werden. Gleichzeitig ist klar: Wenn von den 4000 Milliarden Schweizer Franken auch nur ein Viertel wegfällt, brauchen wir auch ein Viertel weniger Banker, Vermögensverwalter, Anwälte und andere Berufsleute, die sich darum kümmern. Damit fällt sehr viel Arbeit weg - und das führt zu mehr Arbeitslosigkeit. Damit verringert sich mittelfristig unser Einkommen, was Einfluss auf den Wohlstand des Landes haben wird."



Hihi - sie nennen das auch noch 'Arbeit'. Allerdings - nach dieser Milchmädchenrechnung bräuchten wir dann, wenn all das schöne Geld bei uns im Lande bleibt, wo es sich fortan redlich ernähren kann, ja auch entsprechend MEHR von solchen Bankstern. So gleicht sich von der Jobbilanz her doch alles wieder aus ...

 
 
13
März
Guten Morgen ...
... auch schon da? Kaum schrumpfen die Boni, wächst auch das Gehirn wieder nach:

"Shareholder-Value ist die blödeste Idee der Welt".

 
 
10
März
Sagt der Chef von'n IWF:
[D]ie Vorstellung [ist] falsch, der Markt könne sich selbst regulieren. Diese Idee wurde in den letzten 30 Jahren gepflegt, und sie ist gescheitert.

Tscha - und keiner hat's gemerkt. Und keiner hält den Kopp hin - oder senkt ihn zumindest mal in Demut. Vor lauter Paulussen sehe ich inzwischen gar keinen Saulus mehr - außer dem Sinn und dem Westerwelle natürlich.

 
 
09
März
So kann man das natürlich auch sagen:
"Die neoliberalen Staatsfeinde kippen den ganzen Wirtschaftsmüll, den sie mit ihrem Kasino-Kapitalismus produziert haben, dem Staat vor die Füsse. Jetzt soll die Politik flicken, was Spitzbuben verdorben haben."

 
 
07
März
Die Mythenschmiede an der Brandstwiete:
Soso - die "Pleite einer einzigen Bank" soll also "die Weltkrise ausgelöst" haben.

Zappzerapp - schon sind alle anderen Beteiligten fein raus ...

 
 
06
März
Ex oriente lux:
China sieht erste Anzeichen für Erholung ...

 
 
Der Jupp als Ein-Euro-Jobber
Ist er nicht 'nen feinen Kerl - unser oberster Bankster? Da wollte der Josef Ackermann doch glatt für einen Fränkli im Monat diesen großen UBS-Saustall auskehren, den der Neoliberalismus nach seiner großen Sause unaufgeräumt zurückgelassen hat. Und das in der sauberen Schweiz, wo's schlimmer zugehen soll als in Schwaben bei der Kehrwoche ...

Die Eidgenossen aber haben - scheint's - dann wohl einen noch billigeren Hugo gefunden.

 
 
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