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... neuere Stories
10
Juni
Kapitalismus ist kreative Zerstörung ...
... das lernt ein BWL-Student im ersten Semester. Also ist doch an der "Zerstörung eures Geschäftsmodells" nichts Schlimmes, liebe Privatkrankenkassen - da bastelt ihr euch doch einfach ein neues, vielleicht bei reduzierten Gewinnerwartungen ...
Die große bayrische Sprechblase ...
... will sich jetzt entweder in der Bodenpflege versuchen oder - Adel verpflichtet! - als Bereiter. So ganz werde ich aus seinem Heile-Gänschen-Geschwätz noch nicht schlau:
"Im Übrigen sei eine Insolvenz nicht das Ende aller Dinge, sondern könne den Boden für einen erfolgreichen Neuanfang bereiten."
Warum Depp und Journalist zu Synonymen wurden?
Nun ja, in den Augen der Netizens vor allem durch harte Fließbandfron am unrecherchiert rausgerotzten Text. Wie zum Beispiel dieses Stückchen hier ...
Gepressung!
Eine genervte Mutter zieht mit ihrem schreiendem Gör an der Hand an mir vorbei, direkt an der Tür zum Laden meiner freundlichen Zeitungsfrau.
Kind: "Braaaaa-haaa-haha-haaaaa!" Vermutlich wird aus dem Töchterchen mal eine gute Anwältin ...
09
Juni
Frau Merkel ...
... sammelt mal wieder Chancen wie andere Frauen Schuhe:
"Kanzlerin Merkel sieht eine echte Chance in der Krise".
Denkakrobatik unter der Gelfrisur
"Wir brauchen Substanz", sagt unser frischgebackenes ökonomisches Genie aus dem tiefsten Bayern. Deswegen also jetzt Insolvenz für Karstadt, damit die Restsubstanz sich verflüchtigen kann - ein 'Projekt Guttenberg' gewissermaßen. Tscha, jetzt kann unser begnadeter Herr Freiherr mal zeigen, was seine Insolvenz-als-Chance-Theorie im Alltag so taugt ...
Mir geht's bei all dem eigentlich weniger um Arbeitsplätze, sondern um den Erhalt eines soziologischen Ortes - Innenstadt genannt. Kennt eigentlich jemand amerikanische Innenstädte, dort meist als 'Downtown' bezeichnet? Es sind de-kommerzialisierte Tot- und Rotlicht-Bezirke, wo sich nachts kein Polizist mehr hintraut, und nur die illegale Schattenwirtschaft floriert. Dolle Aussichten für uns, dank freiherrlicher Attitüde ...
Seltsame Koinzidenz
Überall in Europa gewinnen die rechtsextremen Parteien. In der Bundesrepublik Deutschland ist's die FDP.
08
Juni
Ach wat, Journalismus ...
... wer redet in den Verlagen schon von Publikumsinteressen? Wichtig ist allein, dass sie mit Piepel-Blättern theoretisch und vergleichsweise den meisten Reibach mit grenzdebiler Bunti-Bunti-Werbung und Gefälligkeitstexten drumrum machen könnten. Bitte beachten Sie aber den Konjunktiv: Das scheue Publikum bemerkt das Hohlmaß und die Leere - und ist vergrellt.
Trotzdem - vermutlich also aus pekuniären Unbelehrbarkeitsgründen - startet Deutschlands Verlegerschaft schon wieder solch einen Rohrkrepierer. Na, denn - auf ein Neues: Wir sehen uns am Grab von Vanity Fair ...
An Rot-Rot ...
... darf die SPD noch nicht einmal denken, sonst gefährdet sie am Ende noch ihr hervorragendes Abschneiden bei all diesen Wahlen derzeit im Land.
![]() Als Regierungsanhängsel muss man wenigstens nicht selber lenken ... Commons Bundesarchiw, Wikimedia
Immerhin ...
... die Zahl guter Texte über den Journalismus wächst jetzt auch im Journalismus. Selbstreferentialität ist ja an sich nichts Schlechtes ...
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