letzte Kommentare / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins / Huhu, Herr Chat.... kristof


07
Juli
Journalismus und Bloggen
Was sich rezeptionstechnisch durchs Bloggen verändert - und allen hochbedeutenden Leitartiklern die Galle schwellen lässt: Der Verfasser ist nur noch der Anlass, gewissermaßen die Vorspeise vor dem Hauptgang ...

"Die Kommentare sind immer das Beste."

 
 
Mit dem Bürokratieabbau ...
... hatte Vattenfall schon mal ernst gemacht. Ganz im Sinne der FDP:

"Der Betreiber Vattenfall musste inzwischen einräumen, dass bei dem defekten Trafo eine vorgeschriebene Überwachungseinrichtung nicht installiert worden war."

Und wenn wir die Vorschriften noch nicht abschaffen können, dann schaffen wir prophylaktisch schon mal das Vorgeschriebene ab ...

 
 
Die Piraten treiben tot ...
... in der Dünung des Saragossa-Meers. Sie haben den Smutje in die Pulverkammer gelassen ... schön blöd.

Also gut - sie hatten keine Chance und nutzten dies: Wähle ich eben die Yogi-Flieger oder die Partei Bibeltreuer Christen. Von denen sind Ausritte ins Bräunliche eher nicht zu befürchten ...

 
 
Mein lieber Schwan!
Die Presse hat derzeit schlechte Presse: "Vor allem unter deutschen Verlegern stelle ich eine gewisse Hasenfüßigkeit, aber auch Ideenlosigkeit fest, die ihresgleichen sucht ... Für viele Journalisten gilt das Gleiche wie für die meisten Verleger: wenig Wille zum Experimentieren, eine fast schon pathologische Stutenbissigkeit gegenüber Bloggern und keinen Sinn dafür, warum das Netz-Medium den Journalistenberuf fast vollständig umkrempeln wird. ... "

Hier geht's den Phrasendreschmaschinen in Deutschlands Redaktionen an den Kragen: "Die Leser in der Provinz suchen nach einer ernst zu nehmenden Alternative. Sie haben die unerträgliche Mischung aus Agenturmeldungen, Hofberichterstattung, Honoratioren-PR und Allerweltsgewäsch aus Gesundheitsratgebern und Testberichten satt. Sie wollen nicht länger mit den 50er-Jahre-Phrasen „…wurde kräftig das Tanzbein geschwungen“ und „Der Wettergott hatte ein Einsehen“ veräppelt werden."

 
 
06
Juli
Oh, oh ...
... wenn dat man keinen Ärger mit den Großmogulen gibt! Hier geht's zur Analyse des real existierenden

... Gammelfleisch-Journalismus ...

Es könnte allerdings auch daran liegen, dass 'Journalist' und 'kritischer Intellektueller' heutzutage die beiden Enden einer Skala bezeichnen.

 
 
Irokäse ...
... ein Wort ganz nach meinem Geschmack.

 
 
Versager!
"Eigentlich hätte der Verlust noch höher sein sollen ..."

 
 
Jetzt übertreiben sie aber!
Wozu braucht eine Partei eine Jugendorganisation, wenn noch niemand älter als gefühlte Dreißig ist?

Er ist Vorsitzender und Mitgründer der Jungen Piraten, oder "Jupis" - die Jugendorganisation der Partei.

 
 
Sensation:
Vattenfall komplett von Anti-AKW-Bewegung unterwandert!


Krümmel ist eine hochmoderne Anlage, der die Zukunft gehört ...

"Wir werden solange statt Strom weiter Pannen produzieren", sagte ein Unternehmenssprecher im schnell übergestreiften Leibchen mit der roten Sonne und der geballten Faust, "bis nicht nur das Krümmelmonster vor dem Aus steht, sondern die gesamte AKW-Industrie um den finalen Ausstieg winselt".

Markus Söder, bayrischer Umweltminister, sprach derweil von einem bedauerlichen Ereignis, das es Chaoten und Randalierern gestatte, die ach so sichere Atomkraft noch tiefer in den Dreck zu ziehen, als sie dies allein schon schaffe, was er aber irgendwie zu verhindern wissen werde. Überdies sei der saubere Atomstrom für ein bestimmtes Münchner Unternehmen weiterhin unverzichtbar, und damit auch für ihn und für alle Menschen, die - wie die CSU - eine moderne Einstellung zum Leben entwickelt hätten. Der Atomstrom sei schließlich die ökologischste Energieart überhaupt, vor allem dann, wenn diese Energie in maximaler Distanz zum Tegernsee erzeugt werde. Im übrigen hätte er als Student auch ein älteres Auto fahren müssen, an dem mal die Ventile, mal der Auspuff klapperten, er sei aber immer heil angekommen ...

Bild: wikimedia, Public Domain

 
 
05
Juli
Sie sind gelandet!

 
 
Zwei Alarmabschaltungen ...
... in nur fünf Tagen Betriebszeit. Ich finde die Werbung schwer überzeugend, die Vattenfall dort in Krümmel für die sichere Atomkraft aus älteren Atomanlagen macht. Und zudem hilft es den Bürgern, Wasser zu sparen:

"Im nahe gelegenen Hamburg war es kurz nach der Reaktorschnellabschaltung zu einem Spannungsabfall im Stromnetz gekommen. In der Folge fielen im gesamten Stadtgebiet 1500 der insgesamt 1800 Ampeln und etliche Wasserpumpen aus. Dies führte zu Rohrbrüchen, die Wasserversorgung im Westen der Stadt war stark beeinträchtigt, wie ein Sprecher der Wasserwerke am Sonntag sagte. Tausende Hamburger seien seit dem Abend zeitweise ohne Wasser gewesen."

 
 
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