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... neuere Stories
27
November
Wie wird man bspw. CDU-Gesundheitspolitiker?
Nun, ganz einfach - man muss mit beiden Händen beherzt ins Sahnetöpfchen greifen: Spahn [verdiente] jahrelang “über ein diskretes Firmenkonstrukt heimlich an intensiver Lobbyarbeit für die Gesundheitsindustrie.” So gibt es dann auch “zu keinem Zeitpunkt einen Interessenkonflikt," weil das eigene und das Lobby-Interesse dann ja exakt deckungsgleich sind.
Der Aufschwung naht ...
... dank Schwatzgelb: Die Regierung Merkel will der Zahnwaltsgattin jetzt die Putze finanzieren. Das nütze der Minijobberin, der Zahnwaltsgattin und der Shopping-Industrie zugleich, jubeln die Liberalen.
26
November
Der Fall Mollath ...
... wer den verstehen möchte, und zwar als typisch bayrische Justiztragödie, also mit jeder Menge krachlederner Folklore und Stiernackigkeit drumherum, der möge von Lion Feuchtwanger den Roman 'Erfolg' lesen. Ihm wird ein Kronleuchter aufgehen ...
Oho ...
... jetzt, wo den Redakteuren der FTD alles wurscht sein kann, rücken sie damit heraus, wie's ihre Auguren treiben: "Nanu, werden Sie als Leser jetzt denken? Das hab ich doch zuletzt ganz anders gelesen. Stimmt. Viele Meinungsforscher und Medien interpretieren ihre eigenen Umfragen nämlich recht seltsam. Da heißt es immer, Rot-Grün liege hauchdünn vor Schwarz-Gelb. ... Aber alle sechs Institute sehen die FDP bei vier Prozent. Das sind nun einmal genau null Mandate im Bundestag, weshalb Schwarz-Gelb in der Sonntagsfrage auf reale 36 (Forsa) bis 39 (Infratest) Prozent schrumpft, nämlich die Prozente der CDU/CSU." Und so bekommt die FDP dann in der Presse eine Bedeutung, die diese Gelköppe längst nicht mehr haben ...
Immerhin ...
... das Desaster bei Frankfurter Rundschau und FTD bescherte meinem Buch ein gesteigertes Interesse, vielleicht deshalb, weil es 'Nach dem Journalismus' heißt ...
25
November
Sollen die mir jetzt leid tun?
"Die Mengen von Strom aus Wind- und Solarkraftwerken haben so stark zugenommen, dass die Großhandelspreise sinken. Leidtragende sind vor allem alte Steinkohle- und Gaskraftanlagen."
Und weil die Großhandelspreise für Strom sinken, steigen wiederum die Verbraucherpreise für Strom. Sonst könnten die Margen ja nicht wachsen. Das ist die wahre Marktwirtschaft, wie Rösler sie liebt ...
Noch eine Woche!
Wenn sich Frau Merkel am lauthälsigsten sträubt, dann dauert es zumeist nur noch eine Woche, bis sie das Gegenteil macht: "Deutschland lehnt einen radikalen Schuldenschnitt für Griechenland ab." Blöd ist dann nur die Sache mit dem Nachtragshaushalt und der Niedersachsenwahl ...
Oha ...
... wer hätte das gedacht? Burschenschaften jetzt noch tiefbrauner. Auch der Ariernachweis bleibt ein Desiderat ... kurzum: “Rechtsextreme triumphieren beim Burschentag.”
Wie man so doof sein kann und ständig blau - und trotzdem in der Regel zu einem akademischen Titel gelangt, das muss mir erst noch mal jemand von den universitären Prüfungsausschüssen erklären. 'Liberaler Burschenschaftler' ist übrigens ein Oxymoron, ein Widerspruch in sich. Es geht um die Spaltung zwischen Bräunlingen und Knallkonservativen - in historischer Parallele waren Adoofs NSDAP und Hugenbergs DNVP mal ähnlich zerstritten ...
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