letzte Kommentare / Offensichtlich wird... wuerg / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins


28
Februar
Und wat hamse gebarmt ...
... unsere Öchsperten des allgemeinen Wirtschaftsgeschehens. Mit der Inflation wie einst in Weimar haben sie herumgewedelt und dem Michel die rapide Geldentwertung an die Wand gemalt - und wat is nu? Die Angela Merkel mit ihrer Hausfrauenpolitik folgt nicht dem Reichskanzler Cuno, sondern wandelt auf den Spuren vom Reichskanzler Brüning: "Die Jahressteuerung ging von 1,7 Prozent im Januar auf 1,5 Prozent im Februar zurück, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Schätzungen mitteilte." Historischer Tiefstand, könnte man auch sagen ... kurz vor der Deflation.

 
 
Hä?
"Der spanische Finanzkonzern Bankia hat im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von 19,2 Milliarden Euro angehäuft. ... Am Donnerstag teilte Bankia mit, man habe 2012 Rücklagen von 26,8 Milliarden Euro gebildet."

Macht ein Plus von 760 Mio. - oder? Vermutlich aber bin ich bloß zu blöd, um 'wirtschaftlich' zu denken ...

 
 
Angela Merkels Sparprogramm ...
... greift ab morgen, 6.00 Uhr, auch in den USA. Hallelujah, es geschehen Zeichen und Wunder!

 
 
27
Februar
Sobald ich einen Fettnapf ...
... vor die Tür stelle, liegt auch schon ein Steinbrück drin.

 
 
Ich wusste es ...
... wenn der 'Stern spaltenlang darüber faselt, wie ungeheuer beliebt doch die Angela Merkel sei, und wie unbeliebt der pöse, pöse Steinbrück, wenn zugleich aber so gar kein Wort über die neuesten und hauseigenen Parteiprozente fällt, dann kann da etwas nicht stimmen - und siehe da:

CDU: - 3 %
SPD: + 1 %
GRÜ: + 1 %
FDP: + 1 %
LIN: + 1 %
PIR: - 1 %

Gelegentlich treffe ich übrigens noch Ahnungslose, die den Stern ein 'linksliberales Magazin' nennen ...

 
 
Konservative sind doof ...
... zwar machtbewusst, aber ansonsten doof. Man muss es so offen sagen: 'Der konservative "New York Times"-Kolumnist David Brooks nennt das den "suicide stage dive" der Republikaner: "Die nehmen Anlauf und glauben, in die Arme ihrer Fans zu springen. Aber kurz vor dem Aufschlag bemerken sie, dass die Wähler das Gebäude empört verlassen haben." Positiv ausgedrückt - immerhin 'bemerken' sie vor dem Aufprall noch was ...

 
 
26
Februar
Na, das ist doch mal 'ne gute Nachricht:
"Der Markt wird vollkommen durcheinander gewürfelt werden", prophezeit Joachim Felsenheimer, Rentenexperte beim Vermögensverwalter Xaia. Märkte, die sich nicht mehr omnipotent vorkommen dürfen - wie schön ...

 
 
Der feine Herr Ramsauer ...
... macht so etwas nicht! Ich weigere mich, derartige Anwürfe gegen den Teflon-Peter zu glauben: "Die Bundesregierung soll sich 114 Millionen Euro Zuschuss der Europäischen Union für den umstrittenen Tunnelbahnhof durch falsche Angaben zur Leistungsfähigkeit erschlichen haben."

 
 
Voll daneben!
Der 'European' schreibt: "Italien fehlt der politische Nachwuchs." Als ob nicht soeben 53 Abgeordnete der "Grillini" ins Parlament eingezogen wären, nahezu alle um die 30 Jahre alt, nahezu alle mit akademischem Abschluss. Bloß, weil die Jungen nicht mehr bei 'La Casta' einsteigen, heißt dies noch lange nicht, dass sie apolitisch wären. Noch schlimmer - sie machen sogar richtig gute, korruptionsbefreite Politik jenseits von 'rechts' und 'links', wie in Parma zu besichtigen, wo die "Grillini" seit einiger Zeit regieren ...

Die Monetaristen, die jetzt die Kolumnen aller Zeitungen vollmöhren, die dürfen sich doch nicht wundern: Mario Monti, der Goldman-Sachs-Berater, hat Italien ebenso erfolgreich wie dauerhaft in die Rezession gejagt, die Preise steigen derzeit noch schneller als die Arbeitslosigkeit oder die Mieten. Ähnlich wie bei Cameron in Merry Old England übrigens, der auch nur auf die Gelüste ominöser 'Finanzmärkte' hört ... aber sich dann wundern, wenn man nicht mehr gewählt wird!

 
 
CDU wählen, das heißt ...
... inzwischen, die SPD-Programmatik zu wählen, nur mit einer Frau als Kanzlerin.

 
 
Wer den EZB-Kurs unterstützt ...
... und damit Maggie Merkel, der verliert bei den hauseigenen Wahlen. Das ist die Lehre der Italien-Wahl. Die Gegner der vereinigten Monetaristen könnten auch einen Besenstiel aufstellen. Wer jetzt glaubt, deshalb würden EZB oder Merkel ihren Kurs ändern, der irrt.

Irgendwann aber wird es notgedrungen so kommen: Die aufgelaufenen Schulden ALLER EU-Länder werden in einem Tilgungsfonds mit einem Abschlag für die Gläubiger europaweit 'sozialisiert', die Steuer-, Rechts- und Haushaltspolitik wird in dieser 'Stunde Null' europäisiert und harmonisiert, und dann sind die 'Vereinigten Staaten' von Europa schon ganz nah - während deutsche Kolumnisten am lautesten lamentieren werden ... read my lips!

 
 
Für den Lobgesang braucht Mutti die Presse ...
... und alle Restjournalisten werden brav trällern: "Schwarz-Gelb macht Ernst: Noch in dieser Woche soll der Bundestag das umstrittene Leistungsschutzrecht absegnen." Schließlich ist Wahlkampf - da nimmt man den absehbaren Ärger mit dem Verfassungsgericht gern in Kauf. Das entscheidet ja erst nach dem Wahltermin ...

 
 
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