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02
Februar
Der gute Rat fürs Prekariat ...
... der findet sich heute in der taz:

Es hilft nur, einfach aufzustehen und wegzugehen.

Wobei ich ja finde, dass der Beweis für den näher rückenden Wirtschafts- aufschwung gerade im Aufkommen solcher Kamikaze-Ratschläge zu finden ist. Denn dieser Ruf nach einem geraden Rückgrat, der wäre vor einem halben Jahr noch undenkbar gewesen. Also - den Braten riechen und immer dran denken:

"Alle Projekte stehen still,
wenn dein Verzicht aufs Geld dies will."



A situation that calls for a strike ...
Bild: stock.xchng 398980

 
 
31
Januar
Vattenfall: Promille satt
Die Privatwirtschaft macht nicht alles toller, sicherlich aber alles voller.

Jetzt stellt sich nämlich heraus, dass zu dem Zeitpunkt, als uns das Vattenfall-AKW Forsmark fast um die Ohren geflogen wäre, lauter Schnapsleichen durch den Reaktor torkelten. «Qualitätsmanagement» bezieht sich bei unseren Energieriesen mit dem restlos überzeugenden Restrisiko wohl auf die getesteten Spirituosensorten:

«Verstöße gegen die Sicherheit, Pfusch, alkoholisiertes und unter Drogeneinfluss stehendes Personal und Arbeitsunfälle, die als "potenziell tödlich" eingestuft werden

 
 
30
Januar
Hoffentlich nicht gerade Südwind?
Das Atomkraftwerk liegt rund 800 Kilometer südlich von Moskau.

 
 
31
Dezember
Die Welt ist Spam
Aus unerfindlichen Gründen machen wir uns immer noch die Mühe, Wörter wie «Spam», «Werbung» und «Marketing» zu unterscheiden. Warum eigentlich? Alles drei ist unverlangt, alles verstopft Briefkästen und Sendekanäle, alles wandert unerhört in den Papierkorb.

Um 334 Prozent hat der Anteil des Spam am E-Mail-Verkehr im letzten Jahr zugenommen, 92,6 Prozent aller versandten Mails sind Müll. Aber ich wette, die letzten 7,4 Prozent schaffen die Marketeere auch noch. Sie arbeiten jedenfalls heftig daran: "In den vergangenen drei Monaten hat die Zahl der Spam-Mails um 73 Prozent zugenommen".

Allen anderen einen guten Rutsch ins neue Jahr.




... und feiert nicht so doll.

 
 
28
Dezember
Die Ethik-Kommissionen ...
... in den deutschen Unternehmen entfalten ihre wohltätige Wirkung: Die Zahl der Korruptionsfälle hat im letzten Jahr deutlich zugenommen. Wolfgang Schaupensteiner, Oberstaatsanwalt in Frankfurt (Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerzbank, Fraport etc.), bemerkt: "Es lässt sich statistisch belegen, dass wir bei den Ermittlungsbehörden eine steigende Zahl von Fällen haben" (taz, 27. 12. 06).


Revolutionäre Manager-Brigaden
studieren das Rote Buch der Ethik-Kommission.

 
 
27
Dezember
Problembär oder Guido Trallala ...
... nur einer kann gewinnen. Hört der Neoliberalismus etwa schon wieder auf, bevor er das ganze Füllhorn seiner segensreichen Wirkungen über uns ausschütten durfte? Das Problem des blaugelben Berufsjugendlichen hierbei: Für ihn ist einfach keine Mehrheit in Sicht - und zwar nirgends. SPD-Chef Beck ruft Ende des harten Reformkurses aus.

 
 
Im Schatten der erhöhten Mehrwertsteuer ...
... sind natürlich auch erhöhte Gewinnmitnahmen möglich:

"Zum Jahreswechsel drohen in Deutschland deutliche Preiserhöhungen bei Benzin und Diesel. Der Chef des französischen Mineralölkonzerns Total, Michel Mallet, sagte der «Berliner Zeitung», er rechne mit einer Anhebung zwischen fünf und sieben Cent pro Liter. Als Grund nannte er die Mehrwertsteuer-Erhöhung".


Die im Dunkeln sieht man nicht ...

Anders gefragt: Der deutsche Käsehandel erzählt uns doch auch nicht, dass der Camembert durch die Mehrwertsteuererhöhung teurer würde. Warum tut's dann die Mineralölindustrie bei Sprit und Diesel?

 
 
06
Dezember
Was sagt bloß die FDP dazu?
Schließlich wäre die doch gern die einzige ehrliche Mittelstandspartei in Deutschland. Kommissar Westerwelle, übernehmen Sie! Da wildert jemand in eurem Beritt.

" ... Die daraus entstehenden Kontakte wird die NPD dazu nutzen, sich als einzige ehrliche Mittelstandspartei zu präsentieren“ - beziehungsweise die Unternehmen um Spenden zu bitten. ..."

 
 
24
November
Das bißchen Vorstrafe!
Du musst jetzt moralisch ganz, ganz stark sein, denn wir fragen dich und die deutschen Gerichte und den Adam Riese:

Du und deine Bande Seilschaft, sagen wir mal, ihr hättet ohne irgendeine Leistung zu erbringen Prämien in Höhe von 57 Mio. Euro aus der Firmenkasse eingestrichen. Davon sollt ihr, sagt später das Gericht, insgesamt 5,8 Mio. als Strafe zurückzahlen. Der Rest von 51,2 Mio. aber würde euch gehören - allerdings um den Preis, vielleicht so'n ganz klein büschen vorbestraft zu sein. Langtagsabgeordnete oder Schöffen könntet ihr also nicht mehr werden, sondern allenfalls noch Aufsichtsräte oder BDI-Chefs.

Kleine Werbepause: Die Musik zum Krimi ...

... gibt's im praktischen Boxset bei Bear Family.

Wie würde denn dein Gewissen entscheiden - hä?

 
 
Siemens bildet Banden
Das Traditionsunternehmen Siemens nimmt seinen Bildungsauftrag außerordentlich ernst: Erstmals sprach jetzt die Münchner Staatsanwaltschaft von Bandenbildung im Konzern, weitere zwei Führungskräfte der Finanzabteilung mussten gestern zur Fortbildung in den Karton. Wer also etwas fürs Leben lernen will, der sollte Klaus Kleinfelds Talentschuppen ernsthaft in Erwägung ziehen ...

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