letzte Kommentare / Offensichtlich wird... wuerg / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins


11
Februar
FDP will den totalen Sozialismus:
"Kopfpauschale treibt Steuersatz auf bis zu 100 Prozent."

 
 
An unsere Tigerenten:
Viel Geld zu haben oder einzustreichen, ist noch keine Leistung.

 
 
10
Februar
Essensgutscheine statt Boni für Spekulanten ...
... deshalb, weil sie ein leistungsfreies Einkommen aus dem Geld anderer Leute beziehen. Über einen Schulranzen für sie ließe sich auch reden ...

 
 
09
Februar
Na, also!
Dann muss der Herr Koch seine heilige Kuh, das 'Lohnabstandsgebot', eben von der anderen Seite her in Angriff nehmen: "Erstmals äußerten [Die Bundesverfassungsrichter] sich auch grundsätzlich zum sogenannten Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum und urteilten: Die Berechnung der Hartz-IV-Regelsätze ist verfassungswidrig."

Freuen wir uns also auf lauthals jaulende Öchsperten ... und wenn man die Banken zur Rückzahlung ihrer Steuerzahlerkredite aus den erneut sprudelnden Gewinnen verdonnert, ist das auch finanziell zu wuppen: ""Eine Anhebung kostet Milliarden und vergrößert das Loch im Bundeshaushalt." Dazu aber muss die FDP erst mal weg vom Fenster sein.

 
 
Aus unverdächtiger Quelle:
"Rund 4000 Milliarden [Franken] lägen derzeit auf Schweizer Bankkonten, berichtet das Wirtschaftsmagazin «Eco» des Schweizer Fernsehens. Die Hälfte dieses Geldes komme aus dem Ausland. Nochmals die Hälfte davon stamme aus der Europäischen Union. Ein Viertel davon stamme aus Deutschland, der Rest komme aus Frankreich und Italien. ... Es handle sich meistens um reiche Ausländer, die ihr unversteuertes Vermögen anlegen wollten."

Mal schnell überschlagen: Das macht dann summa summarum 250 Mrd. Fränkli an deutschem Schwarzgeld, das sind nach Lage der Dinge zumeist unversteuerte Spekulationsgewinne, nicht die Notgroschen kleiner Handwerker. Durch eine nachträgliche Versteuerung ließen sich doch glatt die Folgen der Finanzkrise von denen schultern, die sie durch ihre Gier wesentlich verursacht haben. Alles eine Frage der Gerechtigkeit ...

 
 
07
Februar
Das Volk spricht doch ...
... jedenfalls für den der Ohren hat, zu hören. Zum Beispiel in der 'Wirtschaftswoche':

"Alle Herrschaften dieser Couleur (Wirtschaftsweise, neoliberale Lobbyiisten, das Beraterpack, die unternehmenslenkenden Nieten in Nadelstreifen, die Krisen-Banker sowie all ihre allzeit willigen Erfüllungsgehilfen der politischen Klasse), die mit solchen Vorschlägen Volksverhetzung gegen Arme, Sozialschwache und Arbeitslose betreiben, sollte man auch kürzen! Am Besten auf die klassische französische Methode von Anno 1792: Direkt am Hals."

Sprachlich klingt's sogar recht gebildet. Über die Methode mag man streiten. Fehlt nur noch die passende (Berg-)Partei.

 
 
Neoliberale Heuchelei
Von oben treiben sie alle Löhne vor sich her, tief in die Gefilde der Verarmung hinein, um dann über ein angeblich verletztes 'Lohnabstandsgebot' zu zetern. Ja, wer hat es denn verletzt?

 
 
06
Februar
Ein Lied zur Zeit:
"Wenn hinter Capri die güldne Sonne im Meer versinkt,
Und der Banker Kredite sachte heimwärts lenkt,
Dann bricht in Rom und Madrid die große Krise aus,
Bald haben auch wir dann satt die Inflation im Haus.

Nur die Sterne zeigen uns am Firmament,
wo altes Vermögen es hat hin versprengt,
und von Bank zu Bank das alte Lied erklingt,
hör von fern, wie die Pleite singt:

Kohle, Moos und Knatter, Marie,
du bist nicht treu,
du gingst einfach perdu,
Kohle, Moos und Knatter, Marie
dich vergess' ich nie ...



 
 
Warum bloß ...
... nennen wir die 'Wirtschaftsweisen' wirtschaftsweise? Etwa, weil sie unentwegt die Weise der Wirtschaft tröten?

Hartz-IV-Empfänger können die Hälfte eines auf dem ersten Arbeitsmarkt erzielten Hinzuverdienstes behalten, allerdings erst ab 200 Euro, um geringfügige Tätigkeiten in diesem Zusammenhang unattraktiv zu machen. Dafür aber wird der Regelsatz generell um 30 Prozent gekürzt. Wer sich dann nicht um Arbeit bemüht oder angebotene Jobs ablehnt, nun gut, der muss dann eben – wie es eigentlich jetzt schon die Regelung ist – mit sehr, sehr wenig Geld auskommen.

Mit 'sehr, sehr wenig Geld' musste er zuvor auch schon auskommen - denn, bester Herr Tröt-Tröt, alias Wolfgang Franz, das von Ihnen so 'weise' erfundene 'Lohnabstandsgebot' wird doch vor allem von den Arbeitgebern verletzt, die nur Hungerlöhne noch zu zahlen bereit sind, so dass Arbeit tatsächlich zu einer Kalkulation des individuellen Grenznutzens wird. Arme können eben auch rechnen ...

 
 
05
Februar
Schwer was los ...
... auf Rütlis Resterampe:

"Baden-Württemberg prüft Kauf weiterer Steuersünder-Daten."

 
 
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