letzte Kommentare / Offensichtlich wird... wuerg / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins


02
Juli
Neoliberallala, rallala, rallala ...
Die Stabilität des Systems ergibt sich nur noch aus dem Handeln des Staates – und wenn er notfalls Quelle-Kataloge drucken muss. Da stabilisiert sich von allein nichts mehr. ...

Yo - und wat is, wenn der Staatssozialismus als wesentlichste Stütze des dahinsiechenden Neoliberalismus demnächst auch ausfällt?

 
 
30
Juni
Nur mal so zur Erinnerung ...
... weil ja alle nur noch Mahner und Warner gewesen sein wollen:

"Falls dem einen oder anderen der historische Kontext entfallen sein sollte: im selben Jahr, in dem Merkel gemeinsam mit der SPD die Mehrwertsteuer um 3%-Punkte erhöhte, setzte sie sich also dafür ein, daß die Banken ihre verhängnisvolle Schacherei mit Kreditpapieren auch noch gewerbesteuerfrei besorgen konnten. ... Übrigens, die sowohl in der “kleinen Anfrage” als auch ihrer Antwort genannte “TSI GmbH“, für die sich insbesondere auch Angela Merkel in der von ihr unterfertigten Anfrage zum Sprachrohr macht, ist nichts weiter als eine reinrassige Lobby-Vereinigung der deutschen Banken."

Yoho - so war das wohl. Aber wer will das jetzt schon noch wissen?

 
 
28
Juni
So, mein nächstes Paar Socken ...
... bestelle ich mir bei der Quelle.

Man muss schließlich auf die Zukunft setzen ...

 
 
26
Juni
Der Oettinger wieder:
Als erster kommt das Stuttgarter Hutzelmännlein aus jenem Unions-Schützengraben gekrabbelt, wo der tapfere Korporal Pofalla - "Männa! Wir wanken nöcht!" - noch immer die Parole vom Endsieg durch sinkende Abgaben ausgibt. Dieser Oettinger also fordert jetzt einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 9,5 %, statt der 30 % Prozent Mehrwertsteuer auf alles, die künftig wohl erforderlich sein werden, um das nonchalante Verhalten unserer Bankster-Eliten einigermaßen auszugleichen - und mich würde da schon mal interessieren, wie Oettinger auf diesen neuen Lebensmitteltarif gekommen ist. Denn jeder Einzelhändler steht bei 9,5 % zukünftig schweißgebadet da, und hämmert beim Anblick jeder Kiste Rhabarber auf seinen Taschenrechner ein, um den Endpreis zu errechnen, während er bei glatten 10 % MwSt. doch alles im Kopf hätte addieren können. Vermutlich aber hat der Oettinger politisch so gedacht wie einer jener Bazaris, denen er jetzt Übles will. Denn die schreiben auch nicht zehn Euro aufs Preisschild, sondern 9,98 Euro ... weil's besser aussieht.

 
 
23
Juni
Die Münchner Räterepublik ...
... dort unter ihrer bewährten CSU-Führung möchte jetzt gern einige Maß aus sozialistischer 'Quelle' trinken:

In München laufen allerdings bereits Gespräche über einen bayerischen Alleingang zur Rettung von Quelle, an denen der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) beteiligt sind. Ziel der Verhandlungen ist, eine alternative Finanzierung für Quelle zu finden. Selbst ein direkter Einstieg des Freistaats gilt dabei als Option.

Apropos - hat der Freiherr von und zu Guttenberg eigentlich schon 'nen Knoten in der Zunge, wo er doch mal so, mal so reden muss? Kurz über eine neue CSU-Hymne nachgedacht: "Denn heute gehört uns Quelle, und morgen fehlt's am Geld". Dann aber den Gedanken als stillos wieder verworfen ... es würde München als Hauptstadt der Bewegung zu sehr re-etablieren. Und das wäre nicht nett ... wo doch in Bayern sogar die FDP zur 'Quelle' eilt.

 
 
22
Juni
Die Ökonomie ...
... ist jener Bereich menschlicher Praxis, der ohne Ökonomen vermutlich besser funktionieren würde.

 
 
20
Juni
Ach, so - daran liegt's!
vwl_student fragt: Eine Frage an Sie als Volkswirt: Erkennen Sie irgendeinen Zusammenhang zwischen den Lehrbuchmodellen und der politischen Wirklichkeit?

Peer_Steinbrueck: Nee!

 
 
19
Juni
Hurra ...
... endlich spekulieren sie wieder!

In den Kommentaren auch mein Satz des Tages, zum Thema 'angewandte soziale Logik':

"Weil man das Geld oben rein schüttet, kommt unten nix an…"

Dieses John-Maynard-Keynes-Zitat steht übrigens im gleichen Thread:

„Wenn es die Ökonomen hinbekämen, dass man sie als bescheidene, kompetente Leute betrachtet, auf einer Ebene mit Zahnärzten, das wäre herrlich.“

 
 
14
Juni
The Winner takes them all ...
... oder: der Klerikofaschismus marschiert - nicht allein im Iran. Wann kapieren diese neoliberalen Globalisierer endlich mal, dass der Gegner, den sie sich mit ihrem raffzähnigen Materialismus weltweit heranwirtschaften, weder 'Sozialdemokratie' noch 'Kommunismus' heißt, sondern ihnen von oben her auf den Kopf fällt?

"Vertreter des Reformlagers verhaftet."

 
 
09
Juni
Denkakrobatik unter der Gelfrisur
"Wir brauchen Substanz", sagt unser frischgebackenes ökonomisches Genie aus dem tiefsten Bayern. Deswegen also jetzt Insolvenz für Karstadt, damit die Restsubstanz sich verflüchtigen kann - ein 'Projekt Guttenberg' gewissermaßen. Tscha, jetzt kann unser begnadeter Herr Freiherr mal zeigen, was seine Insolvenz-als-Chance-Theorie im Alltag so taugt ...

Mir geht's bei all dem eigentlich weniger um Arbeitsplätze, sondern um den Erhalt eines soziologischen Ortes - Innenstadt genannt. Kennt eigentlich jemand amerikanische Innenstädte, dort meist als 'Downtown' bezeichnet? Es sind de-kommerzialisierte Tot- und Rotlicht-Bezirke, wo sich nachts kein Polizist mehr hintraut, und nur die illegale Schattenwirtschaft floriert. Dolle Aussichten für uns, dank freiherrlicher Attitüde ...

 
 
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