letzte Kommentare / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins / Huhu, Herr Chat.... kristof


04
April
Mit Apple zur Öko-Sau mutieren
Das sage nicht ich, das sagt immerhin Greenpeace:

Der chinesische Hersteller Lenovo baut nach Einschätzung von Greenpeace die am wenigsten umweltschädlichen Computer. Schlusslicht in der am Dienstag veröffentlichten Rangliste von 14 Unternehmen, die die Verwendung gefährlicher Materialien bei der Produktion sowie Recycling-Möglichkeiten berücksichtigt, ist Apple.

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Doomed Apple
Bild: Stock.xchng 705938

 
 
1.048 rechtsextremistische Straftaten ...
... allein im Januar 2007, sagt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Linkspartei. Dieses vermehrte Aufkommen an militantem Saufglatzentum habe inzwischen schon zu einer sagenhaften Quote von vier Haftbefehlen geführt.

Ja, der Schäuble, der tut was!

 
 
Branchenvertreter ...
... das ist doch eigentlich ein schönes Wort für diejenigen Figuren, die sich unverdrossen selbst mit diesem Ausdruck bezeichnen, obwohl doch die Sprache augenscheinlich nicht ihre angetraute 'Brangsche' sein will: Ich glaube sogar, diese Braut betrügt sie nach Strich und Faden ...

 
 
Regensburg jetzt rundum braun
Die hier bereits angeführte Geschichte um den Regensburger CSU-Putschisten Thomas Fürst entwickelt sich immer mehr zur innerbraunen Schlammschlacht: Nicht nur der Fürst habe demnach im Vollsuff versucht, das Horst-Wessel-Lied noch einigermaßen sauber zu intonieren, auf den Ü-88-Parties der Jungen Union sei auch die jetzt unterlegene Konkurrenz dumpfbraun und rechtsextrem aufgefallen:

'"Fürst war in seinen Zeiten bei der Jungen Union offenbar rechts", meint etwa Ingo Knott, Redaktionsleiter des Regensburger Wochenblattes. "Aber Christian Schlegel, der am Samstag für OB Schaidinger als Kandidat angetreten war, ist damals in den Neunzigern genauso dabei gewesen bei diesen braunen Saufpartys."'


Was sagt bloß der Herr Bischof dazu?
Bild: stock.xchng 071478


Nachtrag: Harakiri - das ist natürlich auch eine Möglichkeit, von der die 'Süddeutsche' hier schreibt. Vielleicht hat die CSU ja einfach nur die Schnauze voll vom ewigen Regieren in dem Provinzkaff: Eine Partei entleibt sich.

 
 
02
April
Das Wort zum Montag
... richtet sich heute an den Bund Deutscher Zeitungsverleger und es kommt von dem skandalös unterschätzten Detlev Freiherr von Liliencron, wo ihr es in seinem 'Poggfred' findet, wenn ihr ernsthaft sucht, besonders seine halbverschollenen Texte in Deutschlands Antiquariaten.

'Der Lehnstuhl und die Zeitung sind die Losung,
Und wie beim Karpfen mehrt sich die Bemoosung'.



'Mir hat kein Mensch Moral zu predigen,
Das kann ich besser selbst erledigen'.
Bild: wikipedia.org

 
 
Kann mir mal jemand erklären ...
... wie man ein Volontariat 'nicht erfolgreich absolvieren' könnte? Freiwillige können qua Definition schließlich nirgends 'rausfliegen' - und eine Ausbildung, an der man scheitern könnte, ist ja auch was Anderes. Aber immerhin - zwei Jahre war ihr Konto krank, nun klimpert's wieder, Gott sei Dank ...

«Nach ihrem Studium "Kommunikations-Management" an der Fachhochschule Osnabrück absolvierte Frau Kraft erfolgreich ein zweijähriges Volontariat in der Pressestelle von RTL Television.»

 
 
Knut?
Darf ich mein Kind eigentlich noch Knut nennen? Oder habe ich dann alle Steinhöfels dieser Welt auf den Hacken?

 
 
Der Unterschied zwischen Schweden und Deutschland:
«Dieser Markteingriff ändert die Konkurrenzbedingungen und könnte zum Verlust von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie führen», zetert hier - ja, wer eigentlich? Der ADAC? Die Firma VW? Das Oppositiönlein 'Solo für Westerwelle'? Unser Verkehrsminister Tiefensee?

Falsch! Es ist der schwedische Autokonzern Volvo. Und was passiert?

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Der Deutsche ist gedankenschwer (und an diesem Übergewicht abgesoffen).

Die schwedische Regierung führt ihr Prämiensystem für Öko-Autos trotzdem ein.
Bild: stock.xchng 727584

 
 
01
April
Was nicht passt, wird eben passend gemacht:
Kinners, die Linke weiß doch wenigstens noch Zusammenhänge aus kernigster Logik zu schmieden, bis die dialektische Einheit steht: Kinderkrippen ausbauen, Unternehmenssteuerreform stoppen!

Als Bremer sage ich mal: «Die Deiche erhöhen, die Bayern schlagen!» Oder als Privatmann: «Die Rosen schneiden - und das Morsabwischen nicht vergessen!»

 
 
Regensburg: CSU knietief im Braunen
Der Regensburger Stadtrat Thomas Fürst aus der CSU möchte gern Kreisvorsitzender werden. Das, obwohl er einst als JU-Chef unter Absingen des Horst-Wessel-Liedes beim Aufhängen von Hakenkreuzfahnen besoffen von der Leiter fiel, schreibt jedenfalls der 'Spiegel', während auf den Monitoren dieser Festivität 'Porno satt' zu sehen war. «Schluckspecht unter Naziflagge» titelte damals 'Die Woche'. «Regional übliches Verhalten» wäre wohl die bessere Headline gewesen. Kein Wunder jedenfalls, dass die örtliche NPD die Kandidatur dieses CSU-Fürsten unterstützt.


Regensburg: Braun eint hier jung und alt.

Bekanntlich ist die CSU jene Partei, wo man sich über die Latexhandschuhe einer Landrätin Pauli aufregen kann, aber nicht über einen Parteifreund, in dessen Wohnung die Reichskriegsflagge hängt. Derzeit allerdings zündelt der Dr. Fürst lieber an "Friedenslichtern im besten Sinne des Wortes“, um die Wogen zu glätten, während das bayrische Publikum in ihm einen Volkshelden erkennt, der 'gegen die da oben' bloß durchhalten soll. "Sein Jobziel ist wohl Berufspolitiker", glauben CSU-Insider, wer in Bayern da etwas werden will, der muss die braune Gülle durchqueren, ohne sich die Nase zuzuhalten ... und nette Leute trifft man dabei auch, wie hier ein Kommentator vermeldet: 'Ganz zufällig konnte ich am vergangenen Samstag die Szene zwischen dem CSU-Mann und dem NPD-Führer von Regensburg Willi Wiener beobachten ...'

Auch dem schlichtungswilligen Markus Söder hat das 'System Fürst' inzwischen eine kräftige Watschn verpasst. Einmalig im gottesfürchtigen Bayern auch das: «Nach der Verkündung des Wahlergebnisses lehnte es die gesamte Regensburger Stadtspitze ab, im Vorstand ihrer Partei mitzuarbeiten. Wie Oberbürgermeister Hans Schaidinger verweigerten auch seine Stellvertreter, die Bürgermeister Petra Betz und Gerhard Weber, die Kooperation».

Da wir von dem jungen Mann wohl noch viel hören werden, hier noch etwas Biographisches: Thomas Fürst ist 35 Jahre alt, Mitglied der katholischen Studentenverbindung "Rupertia" sowie der "Marianischen Männercongregation". Er will hoch hinaus. Seit 2002 sitzt er im Regensburger Stadtrat, aber "von der Sacharbeit her hat er noch keine besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen", sagt Fraktionschef Schlegl. Keine Ahnung, aber ehrgeizig - die typische bayrische Kraftfuttermischung also, aus der dort die Politiker herangezogen werden ...


Und jetzt wird in Regensburg die CSU aus der CSU austreten. Merke: 'Wo Coca Cola draufsteht, da ist nicht unbedingt Coca Cola drin', sagte der Bauer, nachdem er seinen Rest Motoröl wiederentdeckt hatte ...

The Show must go on: Neu ist die Tatsache, das die Vorwürfe nun teilweise mit eidesstattlichen Erklärungen der Zeugen unterfüttert sind.

Kultivierte Sprache gab's auch: 'Auch Negerf0tze soll von der Seite von Fürst gefallen sein, jedenfalls wurde es durch eine eidesstattliche Versicherung behauptet.'

 
 
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