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... neuere Stories
21
Oktober
In Deutschland trägt jedes Kind ...
... schon bald den Bettelstab im Tornister.
Folgen des Qualitätsjournalismus:
So was kommt von so was ...
... oder: Unsere Verleger und Programmverantwortlichen produzieren genau die Medien, die wir nicht verdienen:
"Die freien Journalisten wurden nicht gefragt, oder sie schwiegen, weil ihnen die betriebswirtschaftliche Konsequenz nicht klar war, oder sie fürchteten, sie würden nicht mehr beschäftigt werden. Doch dieses Schweigen führte genau dazu: Es kam zur massenhaften Enteignung einer ganzen Zunft. Von einem Tag auf den anderen wurde für dieselbe Arbeit nur noch ein Bruchteil gezahlt: € 2000 bis € 3000. Der Arbeitsaufwand blieb aber derselbe: sechs Wochen bis ein Vierteljahr. Und das bei Lebenshaltungskosten, die sich verdoppelt hatten, und einer Halbierung bis Einzehntelung des Einkommens. Und so kam es bei denjenigen, die betriebswirtschaftlich dachten, zur Verseichtung der Arbeit, es wurde eben nur noch so viel Zeit in ein Stück gesteckt, wie bezahlt wurde. Statt aufwändig recherchierter Stücke gibt es rasch realisierbare Beiträge, die optisch umsetzen, was tagesaktuell ist. Für diejenigen, die aber den alten Qualitätsmaßstäben huldigen, führt diese Arbeit in die Armut."
Rhetorik für Anfänger - Der Umkehrschluss:
Glos est tombé dans Lafontaine:
'... Der Minister sprach sich außerdem für die Förderung von Gebäudesanierungen und ein Kreditprogramm für die produzierende Industrie aus.'
Où sont les neiges d'antan? Große Konjunkturprogramme galten diesen Geistesriesen von der CSU doch als gewerkschaftliches Teufelszeug ...
20
Oktober
Immerhin!
Das waren gar nicht die Banker ...
... ... "Die Bankenaufsicht hat versagt". So spricht zu uns unser Erklärbär, der lustige Guido, von der intellektuellen Warte seiner neoliberalen Resterampe hinab. Am Kinderschänden sind ja schließlich auch nicht die bösen Onkels schuld - nein, da hat immer nur das Jugendamt versagt ...
![]() Bild: wikimedia
21. Oktober ist CDS-Tag!
Banker sind ja regelmäßig dann besonders blöd, wenn sie sich für besonders schlau halten: Also sicherten sie ihre Junk Bonds und Wolkenkuckuckspapiere gegen Ausfälle ab - mit Credit Default Swaps (CDS), termingebundenen Höllenmaschinen des Finanzmarkts: 55 Milliarden Dollar an Risiken sollen übrigens durch CDS besichert sein. Ein guter Artikel zum Thema findet sich hier bei den Jungs vom anderen politökonomischen Ufer.
Morgen also ist der Tag der Wahrheit: An diesem 21. Oktober ist die erste Welle an CDS fällig: Banken, Vermögensverwalter und Versicherer zahlen dann ihre Kontrakter aus - oder auch nicht. Wer aber partout wissen will, weshalb die Banken sich kein Geld untereinander leihen und alles Vertrauen so flüchtig wie die Werthaltigkeit von Derivaten geworden ist, der möge an Dagobert Duck denken: Jeder Cent kommt bei den Großmoguln derzeit in den eigenen Geldspeicher, damit sie den D-Day irgendwie überleben ... Nachtrag: Und Huch! via: Rebellmarkt
Alle professoralen Pinocchios und Expertröten ...
... die uns dank massiver medialer Hilfestellung das Wirtschaftsdesaster eingebrockt haben, gibt's hier auf einem Haufen:
via: F!XMBR
Josef 'Knacki' Ackermann ...
... der Gedanke entbehrt nicht eines gewissen Charmes.
19
Oktober
Das klingt verdammt nach Selbstjustiz ...
... schaue ich mir die Kommentare im Anne-Will-Blog an, dort, wo der 'brave Bürger' sein Rechtsverständnis artikuliert. Vorsichtige Eltern sollten ihren Kindern verbieten, in der Schule bei der Frage nach dem Beruf des Vaters 'Banker' zu sagen:
http://annewill.blog.ndr.de/2008/10/10/kapitalismus-am-ende/
Rheinische Post ...
... es reicht! Deshalb habe ich einfach mal einen Artikel eurer halbdebilen Schreiber dort auseinandergedröselt, obwohl es dabei arg bräunlich duftete: Drüben im Stilstand ...
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