letzte Kommentare / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins / Huhu, Herr Chat.... kristof


30
Januar
50 Jahre Public Relations:
"Vertrauenswerte auf dem Tiefststand."

 
 
Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf:
"Nach FTD-Informationen stellte Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) den Topmanagern beider Firmen bei einem Treffen Kreditbürgschaften über 5 Mrd. Euro in Aussicht."

 
 
Ich, Chat Atkins ...
... bin jetzt bald Banker - - - Staatsbanker! Bloß an wen schicke ich meine Kontonummer, zwecks Boni-Überweisungen?

"Bei der HRE führt an der Verstaatlichung kein Weg mehr vorbei - darüber herrscht in der Koalition Einigkeit. Gerungen wird noch über den richtigen Weg".

 
 
Fürchtet euch nicht: ...
Auf den Neoliberalismus folgt die Zivilisation.

 
 
Die Schweiz?
Ist das denn nicht da, wo die ganzen Nummernkonten sind?

"Schweben auch reiche Industrieländer wie Deutschland, Japan oder die USA in der Gefahr des Staatsbankrotts?

Nein ... Aber für kleine Staaten wie Island, Irland, Griechenland oder die Schweiz könnte dieser Fall durchaus eintreten.
"

 
 
Ich muss dringend zum Arzt ...
... denn neuerdings muss ich beim Anblick von Straßenlaternen immer an Seile und Stricke denken:

"Diese Bonus-Zahlungen seien erfolgt, während die Banken zeitgleich den Staat und damit den Steuerzahler um Milliardenhilfen angefleht hätten ..."

Ha! - noch einer:

"US-Vizepräsident Joe Biden hat unterdessen eine andere Vorstellung davon, was er mit den Wall-Street-Chefs am liebsten machen würde. "Ich möchte", sagte er dem TV-Sender CNBC, "diese Kerle gerne in den Knast werfen."

 
 
Vox populi:
Wie kommt es, dass ich in Privatsendern Leute sitzen sehe, die von der Medienentwicklung keine Ahnung haben? Naja, vermutlich liegt es daran, dass ich keine Ahnung habe ...

 
 
29
Januar
Hier kommt der Eiermann ...
... (vormals Sensenmann):

Der einstige Vorzeige-Jungunternehmer Lars Windhorst in erneut wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Berliner Beteiligungsgesellschaft Vatas, die Windhorst und einem Partner gehört, hat Insolvenz angemeldet.

Dieses "in erneut" hat der Kollege von Berliner MoPo schön formuliert ...

 
 
An einem Donnerstag ...
... habe ich mal was zum künftigen Freitag geschrieben. Drüben in der medienlese ...

 
 
"Bei uns in der Vorstandsetage" ...
..., sagte die Frau hinter dem Bankschalter eben zu mir, "da suchen sie noch immer die Replay-Taste".

 
 
Dieses Optimierungspotenzial hieß früher Arbeitsplatz
Hier als Dienstleistung der Sargnagelschmiede mal wieder eine kleine Übersetzungshilfe aus dem Ökonomistengebrabbel ins Einsichtige:

"Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung sind wir dabei, Optimierungspotenziale vor allem im Produktionsablauf zu realisieren".

Im Klartext: Weil plötzlich alles Geld verjuxt war, schmeißen wir jetzt Leute raus. Natürlich NICHT im dafür verantwortlichen Management - blöde Frage!

 
 
Schaeffler, Schaeffler - Pleite baue!
In diesen Zeiten möchte ich auch keinen Autozuliefererbetrieb haben, der sich an einem viel größeren Großkonzern derart verhoben hat, dass das Konto jetzt wie eine Maus in der Falle quietscht - woraufhin man sich als Bank tarnen muss, um bei dem dummen August von der CSU im Wirtschaftsministerium irgendwie an ein paar Milliardönchen aus dem Rettungsfonds zu kommen, die aber dafür eigentlich gar nicht gedacht sind, nur um den guten Ruf in der Sozeiittie zu retten - und auch, damit die ehrenwerte Familie mit den dafür Verantwortlichen keinen Schlitten fährt. Obwohl sie schon ordentlich Beton rühren sollen ...

 
 
28
Januar
Davos ...
... von dena koina mehr, woas rundum abgeht!

 
 
Theisten verfolgen Theisten ...
... wie es seit altersher guter Brauch ist. Sie aber schieben als Hütchenspieler des Herrn die Schuld ersatzweise auf die gewalttätigen Atheisten und auf die bösen Darwinanhänger:

"Der Atheismus sei aggressiver geworden, sagte der Bischof ... Indem er die Existenz Gottes bestreite, höhle er den Geltungsanspruch der zehn Gebote aus. ... 80 Prozent der Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, seien Christen. ... „Unübersehbar“ sei, dass es sich bei der Mehrheit der Länder, in den Christen wegen ihres Glaubens leiden, um islamisch geprägte Staaten handle."


Angesichts solcher Hirten mochte ich nicht länger ein Schaf sein.

Tscha, so ist das mit der göttlichen Logik, die nicht von dieser Welt ist. Mit Sündenböcken und mit der industriellen Märtyrerproduktion kennen sich die Figuren in ihren Kaspermützen und lila Fummeln ja bestens aus ...
Bild: Dr. Meierhofer / wikimedia Commons, GNU License

 
 
Oha, oha, oha!
"Es ist keine Übertreibung: Wenn die Situation zu Beginn des Jahres 2009 das Gesamtjahr 2009 anhält, dann werden wir keine Medienkrise mehr haben - weil es keine Medien mehr geben wird."

 
 
Oha, oha!
"Journalists are lazy primadonnas with bad work ethics compared to bloggers."

 
 
Schlägst du meinen Favoriten ...
... schlag ich auch deinen Favoriten (vor). Das mediale Dschungel-Camp öffnet wieder seine Schleusen:

Bereits zum neunten Mal startet das Grimme-Institut die Suche nach Qualität und Innovation im deutschsprachigen Internet: Vom 1. Februar bis zum 31. März 2009 sind Internetnutzer und Website-Betreiber aufgerufen, ihre Vorschläge für preiswürdige Internet-Angebote auf www.grimme-online-award.de einzureichen.

Dann doch lieber Blogbibliothek ...

 
 
Neues vom Qualitätsjournalismus:
"Möglich, dass auf den Redaktionen unserer grossen Zeitungen zu wenig geschrieben und zu viel geschwatzt wird. Möglich, dass ein «NZZ»-Redaktor auch mal zwei Artikel pro Monat schreiben könnte. Möglich, dass eine Kürzungsaktion von 20 Prozent bei der «BaZ»-Redaktion gar nicht zwingend die Qualität treffen muss. Aber wenn nun plötzlich Schreiberinnen und Schreiber, die bei der SDA schon in der ersten Woche einer Schnupperlehre hochkant rausfliegen würden, künftig die Wegmarken im Schweizer Journalismus setzen werden, dann brauchen wir keine Finanzkrise und keine Rezession mehr, um unser Gewerbe mit Vollgas in den Abgrund zu steuern."

Glücklicherweise ist die Schweiz weit weg ...

 
 
Fachsprachen sind toll!
'Alles Geld ist verjuxt' heißt da zum Beispiel: "anhaltende Liquiditätsprobleme im Finanz- und Bankensektor".

 
 
Wenn Merkel regiert ...
... dann merken wir davon gar nichts: So zart sind diese Frauenhände!

 
 
blogoscoop