letzte Kommentare / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins / Huhu, Herr Chat.... kristof


18
April
Ein Herzinfarkt ...
... sei es gewesen, schrieben brav die Medien in ihrem etatistischem Schafsglauben - und weit und breit sei kein Polizist zu sehen gewesen. Dann gab es plötzlich dieses dämliche Video, das ein unverantwortlicher Passant aufgenommen hatte, die Medien korrigierten sich: Möglicherweise sei doch eine 'Spezialbehandlung der Polizei' diesem Herzinfarkt vorangegangen. Jetzt, nachdem sich endlich die Gerichtsmedizin eingeschaltet hat, kommt heraus: "Tomlinson starb an inneren Blutungen." Ein Bobby-Tod also, eine Idee, auf die bisher kein Medium kam. Gut, dass wir die Medien haben, die sich jedem Unrecht wie Bluthunde auf die Fährte setzen ...

Lasst euch doch zum Jagen tragen!

 
 
Die Quartalslinken ...
... auch Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) genannt.

 
 
18
April
One Hit Wonder:
Die Band hat ja sonst nicht viel gerissen, aber für diese Nummer gehört Nazareth nun mal auf 'nen Podest - play this fuckin' loud:


 
 
Ulli Wickerts Spargroschen in Gefahr?
Der MDR weiß sich mit seinen Kapitalmarktgeschäften in bester Gesellschaft: Alle Rundfunkanstalten sichern die Pensionsansprüche ihrer Mitarbeiter mit millionenschweren Sondervermögen ab. ... Jetzt treffen alle Beteiligten die Folgen der Finanzkrise: Auch der SWR teilt mit, bei seinen langfristigen Finanzanlagen habe sich "die langfristige Rendite reduziert."

When in crisis, do as the samurai do ...

 
 
"Schnäppchenjagd" ...
... oder "Spitz, pass auf!" - so lautet die neue, geniale Wahlkampfstrategie aller unserer Parteien für den kommenden Kreuzmach-Marathon. Wir wären damit bei der politischen Abwrackprämie angelangt und bei einem sehr ökonomistischen Bild vom Wähler: Ich wähle nicht die Vernunft, ich wähle die Treuepunkte - und hole mir den Fissler-Topf ...

 
 
16
April
Carpe diem!
Wenn sich Planbarkeit als eine Illusion gewisser Öchspertenkreise erweist, wenn ein rentierliches Morgen mit Pensionsberechtigung dank einiger skrupelloser Bankster als grandiose Derivate-Lawine gerade den Steilhang zur Neoliberalismus-Deponie hinabrauscht, dann empfiehlt sich vielleicht diese Lebensregel des großen Stoikers Horaz:

Sapias: vina liques et spatio brevi
Spem longam reseces. Dum loquimur, fugerit invida
Aetas: carpe diem quam minimum credula postero.


(Zeige dich klug: Kläre den Wein,
Stelle der Hoffnung Flug
Auf das Heute nur ein!
Neidisch entflieht, während du sprichst, die Zeit;
Schenk dem kommenden Tag nimmer Vertrauen,
Koste den Augenblick!)

 
 
Bankster-Deutsch für Anfänger (1)
Statt hochdeutsch 'insolvenzbedroht' oder 'angeschlagen' heißt es in jenem Jargon: "Die derzeit über Staatshilfe verhandelnde [XYZ-Bank] ist ... eine kerngesunde Bank mit ein paar strukturierten Produkten im Portfolio, die sehr volatil sind." Allein dies 'volatil' - vgl. z. B. 'agil', 'juvenil' - klingt doch schon 'kerngesund' ...

 
 
Liebe CDU ...
... so löst ihr dieses Problem ganz einfach und zur allseitigen Zufriedenheit:

Das Unternehmen haftet weiterhin mit beschränkter Haftung, seine Manager und Geschäftsführer aber vollumfänglich als Gesellschaft bürgerlichen Rechts.

 
 
Wenn die Verleger regieren ...
... dann geht es dem Volk bestens: "Ein Beben in Italien ist schließlich auch ein Beben im Berlusconi-Land. ... Die Naturkatastrophe habe die Menschen schwer getroffen, untadelige Helfer seien im Einsatz, die Regierung, beginnend beim praktisch täglich in den Abruzzen präsenten Berlusconi, sei vor Ort und gibt ihr Bestes. ... Italien hat sich medial zur schwer geprüften Schicksalsgemeinschaft zusammengeschlossen."

 
 
blogoscoop