letzte Kommentare / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins / Huhu, Herr Chat.... kristof


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25
Juli
Carstensen im Sinkflug ...
... minus vier Prozent binnen einer Woche. Eine reife Leistung für Käpt'n Blaubär ...

 
 
Am Wasserpfeifchen genuckelt?
"Zu Guttenberg, Westerwelle: Kantige Typen in der Politik sind wieder beliebt beim Volk."

Bloß, weil sich da zwei Gelfrisuren ständig um Kopf und Kragen quasseln, heißt das noch lange nicht, dass sie 'kantig' wären.

 
 
Gute PR ...
... gibt's manchmal auch. Drüben im Stilstand habe ich darüber geschrieben.

 
 
Himmel, hilf!
Wir werden von Orthodochsen regiert!

 
 
Die Impfungen schaffen jene 'Schweinegrippe' erst
... die bisher doch eher durch die Medien geistert. Ach ja, solch ein spanischer Grippevorfall, wie ihn Urlauber jetzt vermehrt von der Costa del Sol zurückbringen, der dauert ohne Tamiflu eine Woche, mit Tamiflu sieben Tage.

 
 
Milliardären ist jeder Euro noch zuviel:
Der norwegische Milliardär Stein Erik Hagen besitzt ein Privatvermögen von 4,5 Milliarden Schweizer Franken. Mit seiner Supermarktkette verdiente er zusätzliche -zig Mio. im Jahr. Gemäss norwegischem Steuerregister hat Hagen im Jahre 2007 einen Haufen von Abzügen geltend gemacht und sagenhafte zwei Millionen Fränkli in die norwegische Staatskasse an Steuern einbezahlen müssen. Er entrichtet derzeit faktisch um die 4 Prozent Steuern auf seine Einkünfte im Jahr, bzw. noch weit weniger, rechnen wir Einkünfte und Vermögen mal zusammen. Denn ein Vermögen von 4,5 Mrd. bringt - legt man es zu nur zwei Prozent an - schon ein sattes, arbeitsbefreites Einkommen von 90 Mio im Jahr. Allein der rechtspopulistischen Fortschrittspartei spendet er jährlich wohl mehr als die Summe, die er an das Land Norwegen bezahlt, dem er seinen Reichtum verdankt.

Eine solche 'staatliche Abzockerei' von 2 Mio. lässt ihn jetzt barmen und klagen, als solle ihm das Fell bei lebendigem Leib über die Ohren gezogen werden - und er flüchtet nach Zürich in die weitherzigen Steueroasen der Schweiz. Die genannten Summen können wir übrigens deshalb so gut nachvollziehen, weil in Norwegen die Steuerklärungen jedes Bürgers öffentlich gemacht werden, während angesichts ähnlicher Forderungen hierzulande wohl die erste Millionärsdemo der Geschichte mit Wasserwerfern aufgelöst werden müsste.

Um solche Figuren im Land zu halten, machten die skandinavischen Regierungen übrigens den gleichen Fehler, denn auch die kommende Bundesregierung vorhat: Sie senkten die Vermögenssteuer nochmals erheblich. Trotzdem flüchten die Stinkstiebel, ohne dass wir sie, dank der Blindheit der Regierenden, zum Abschied ein letztes Mal 'abkochen' könnten.

Wenn der Hagen sich, wie man hört, jetzt als Mitglied einer Pariakaste sieht - dann sieht er das ganz richtig. 'Lasst sie fahren dahin!' - so lautet die einzig richtige Parole im Umgang mit diesem Gesocks ... irgendwann treffen sie sich alle auf den Bermudas - und haben für den Rest der Welt Einreiseverbot.

 
 
New Jersey ...
... scheint mir das Bayern der Vereinigten Staaten zu sein: "Kaum im Amt, schon verhaftet ..."

 
 
24
Juli
La Querelle des Anciens et Modernes ...
.,.. dieser Streit tobt gerade auf dem 'Freien-Portal' des DJV. Prominent zwischen den Seilen vertreten - die Spiegel-Online-Redaktion. Pardon wird nach einem eher dümmlichen Artikel über das 'Google-Monster' nicht mehr gegeben.

 
 
Die Konkens - und wie sie die Welt sehen:
"Der Betriebsrat brachte dabei offenbar auch die Möglichkeit eines Darlehens der Mitarbeiter an Gruner +Jahr ins Gespräch." Nach dem Pay-TV jetzt der 'Bezahl-Journalismus' ...

 
 
So kann man das natürlich auch sagen:
Gesamtreichweite der Tageszeitungen leicht rückläufig ... „Zeitungen verfügen damit weiterhin über optimale Voraussetzungen als Werbe- und Informationsträger", so Axel Baumann, Leiter Forschung der ZMG. Lapuster, Lapuster, im Keller ist es duster ...

 
 
23
Juli
Äh, bäh ...
... was haben die denn da im Urlaub bloß getrieben?

"Urlaubsrückkehrer bringen die Schweinegrippe mit."

Demnächst in diesem Theater: 'Schweine von Urlaubergrippe angesteckt. Notkeulung unausweichlich'. Von der Leyen beschließt daraufhin Internet-Seiten mit Ferkel-Pornographie sperren lassen. Auf dem großen roten Schild steht: 'Stopp! Sei kein Ferkel!' ...

 
 
Unsere Pressefühlfalt
Die taz berichtete - und wer sonst noch?

"Viele sehen im Vorgehen gegen Sonntag Aktuell den Beginn des großen Aufräumens bei der SWMH, die sich in den letzten Jahren, von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, zum zweitgrößten deutschen Zeitungshaus nach Springer gemausert hat".

Da sei die Heilige Verlegerschaft vor ...

 
 
Die Öffentlich-Einseitigen
"Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft kommt in der ARD häufig zu Wort. Der Sender verheimlicht die Nähe der Talkgäste zur neoliberalen Lobbygruppe."

 
 
Carstensen hat gesiegt ...
... nur einer stimmte noch für ihn.

 
 
Neues Kinderlied:
Riskierst du hier 'ne kesse Lippe,
Dann holt dich die Schweinegrippe.
Hörst du nicht endlich zu,
Kriegst du kein Tamiflu.

Dann kommt dich auf leisen Sohlen
der Virus mit der Sense holen,
Zwar ist kein Schwein bisher verstorben,
doch 'Schweinegrippe' klingt verdorben ...

Drum singen wir alle:
Phi-Pha-Pharmama,
Pharmama, Pharmama,
Phi-Pha-Pharmama,
der Pharmamarkt bist du,
drum kauf dein Tamiflu ...

 
 
Nur noch mit Schlips an den Monitor!
"Ursula von der Leyen fordert Verhaltenskodex fürs Internet".

 
 
Heute im Kieler Landtag ...
... große Punch & Judy Show:



Bild: Andre Riemann, wikimedia, CCL

 
 
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