letzte Kommentare / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins / Huhu, Herr Chat.... kristof


31
Juli
Gelfrisuren gibt es deshalb ...
... weil jeder 25-jährige Jungschnösel mit zurückgebürsteten Haaren aussieht wie 35 Jahre Berufserfahrung. Aber so was von mindestens.

 
 
Die können eben rechnen:
"Neun staatlich gestützte Institute zahlten im vergangenen Jahr 33 Mrd. $ an Prämien aus. Bei einigen waren die Ausschüttungen sogar höher als der Nettogewinn der Bank."

 
 
Komisch ...
... Stalking ist verboten, aber Follower darf man sein!

 
 
31
Juli
Schön, nicht allein zu sein:
"Bleibt also eigentlich nur die Fähigkeit, Geschichten aufzubereiten und zu erzählen. ... Genau jetzt ist die Zeit, das Handwerk noch einmal auf eine neue Stufe zu heben. ... Hätten wir nicht jahrelang das Internet in den Redaktionen vernachlässigt ... , dann hätten wir die Amateure nicht so sehr aufholen lassen, dass sie schon nach unseren Fersen schnappen."

Er sieht alles im Grunde richtig, versucht aber noch mit dem Knochen der 'Professionalität' im Maul sich auf ein sicheres Eiland zu retten. Denn diese 'Professionalität', die er anklagend als Fetisch in den stürmischen Schreiberhimmel reckt, die ist genau jene Oldtimer-Technik, die verhindert, dass das Neue geschieht. In diesem Sinne sind die geschmähten Amateure inzwischen schon sehr viel 'professioneller' auf eine ganz neue Art, und dadurch viel besser an die veränderten Gegebenheiten angepasst...

 
 
Kaum wird's mit dem "Ballermann" mal ernst ...
... schon kacken unsere volksliedfesten Sangria-Töter die bombig kleinen Kötel - und sie trauen sich nicht mehr nach Mal-Orka.

Virtual Heroes - Lalloholigans!

 
 
Weniger Tipparbeit ...
... beim Jahreszeitenverlag. Bei 'Für Sie', 'Prinz', 'vital', 'Merian', 'Petra', 'Feinschmecker' usw. hält - zunächst bis zum Jahresende - die Kurzarbeit Einzug. Aber was heißt so etwas eigentlich konkret im Journalismus: Weniger Geld ist klar, aber dann? Weniger schreiben? Weniger Recherche? Weniger anwesend sein? Weniger Seiten? Oder wie oder was?

"Die Geschäftsführung und die Betriebsräte des JAHRESZEITEN VERLAGES haben sich am heutigen Mittwoch auf eine gemeinsame „Betriebsvereinbarung Kurzarbeit“ verständigt."

 
 
Nix Genaues wissen wir auch nicht ...
... aber ein Hauch wirklichkeitsaffiner Indikativ vorm Konjunktiv hilft jedem müden Thema auf die Beine. Und deshalb watet auch der Spiegel knietief durchs Mutmassliche:

Was ist wirklich geschehen ... ? Wie verlief er tatsächlich ... ? SPIEGEL ONLINE zeigt, wie sich [Dit oder Dat] zugetragen haben könnte.

 
 
Wenn ich an diesen Wahlkampf denke ...
... fällt mir der Kopf auf die Schreibtischplatte, und ich träume von ministeriellen Dienstwagen, die alle Wähler morgens im Konvoi zum Wahllokal transportieren. Das aber hat sich aber unter der Hand in einen backsteinroten Schlachthof mit Stahltüren verwandelt, wo alle Wahlwilligen brav hineintrotten. Während ein Haufen Journalisten mitten unter Wahlforschern in weißen Gummischürzen und mit Mundschutz bemüht ist, aus dieser Routine ein Ereignis zu machen. "So werden Steuern gesenkt", sagt ein älterer Herr neben mir ... und ich schrecke hoch.

 
 
30
Juli
Hallo, liebe Verlegerschaft ...
... seid ihr noch wach? Hier gibt's 'nen neumedialen Orientierungspunkt für euch:

“The 21st century’s great challenge isn’t selling the same old “product ... it’s learning to make radically better stuff in the first place.”

 
 
Sicher wieder so'n Blogger:
"Kinderschänder überfällt Mädchen auf Schultoilette".

 
 
Über die galoppierende Unwirtlichkeit unserer Städte:
"Laut GCSC entstehen sämtliche bis 2012 in Deutschland in Bau oder Planung befindlichen Einkaufszentren in Innenstädten, Stadtteillagen oder städtischen Quartieren. Gleichzeitig würden diese Zentren zum vitalen und integralen Teil ihrer Umgebung. „Beim idealen Shopping Center kann der Kunde nicht mehr erkennen, wo es anfängt und wo es aufhört“, sagte Jung." Oder: The torture never stops ...

 
 
Dieser Dienstwagen ...
... in Spanien war ein Verbrechen an der Menschheit. Mindestens!

Jetzt ist er auch noch wieder aufgetaucht. Noch nicht einmal ein konjunkturell belebender Effekt tritt also bei dieser Nullaffaire ein. Deswegen fordert die FDP jetzt Ullalas Rücktritt. Beim Affentheater kennt sie sich schließlich aus ...

Und Pilatus fragte das Volk: Wollt ihr HRE, IKB oder Ullala? Das Volk aber brüllte: Ullala!

 
 
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