letzte Kommentare / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins / Huhu, Herr Chat.... kristof


12
August
Wählt Möpse!
Bild: wikimedia, GNU License

 
 
Was uns die Presse verschweigt:
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte sich hinter das Vorgehen von Guttenberg. Auf diese Art wird sie weniger von faulen Eiern, Tomaten und anderen Artikeln getroffen ...

 
 
Meine Meinung:
Escada ist deshalb pleite, weil Frauen in den Klamotten sch...e aussahen. Mal wie Lampenständer, dann wieder wie Bordsteinschwalben ...

Alles andere sind Schutzbehauptungen.

 
 
Was ist das eigentlich für ein Menschenbild?
"98.8 KISS FM - der Beat von Berlin. Das Programm ist zugeschnitten auf 14- bis 29-jährige mobile und urbane Berlinerinnen und Berliner. 98.8 KISS FM ist ein Up Tempo-Programm und gehört in der avisierten Kernzielgruppe zu den meistgehörten Radiostationen. Maßgeschneidert für die jungen Medienkonsumenten von heute setzt 98.8 KISS FM neben seinem On Air-Programm auf neue Website-Strategien, mobile Streamingkonzepte und Communitymanagement."

Toctoc - jemand zuhause? Ist es einem von euch schon irgendwann mal aufgefallen, dass gerade 'junge Medienkonsumenten' zunehmend Reißaus nehmen vor solch Fressnäpfen voll mit Vorgekautem - und dass deshalb all euer Marktforschungssalbadern einem Blindflug in einem dunklen Tunnel gleicht? Gut, aber wenn die Inserenten euch noch glauben ...

 
 
Der Markt reagiert zurückhaltend:
"Merkel und Steinmeier auf eBay zu ersteigern."

 
 
11
August
Persil ...
... alles andere ist Quatsch: Das Internet braucht Persil für das weißeste Weiß seines regulierten Lebens ...

 
 
Angela Merkel ...
... will bekanntlich im September "einen Wechsel herbeiführen".

Ich finde, sie sollte dann aber auch allmählich mal anfangen, die CDU/CSU unter 30 Prozent zu bringen, sonst müssten wir sie ja doch noch länger ertragen ... und sie kann ihr Wahlversprechen nicht halten.

Andererseits bleibt sie ja auch 'die Perle' unseres Staatshaushalts: "Merkel lässt Steinmeier-Attacke an sich abperlen."

 
 
Manche journalistischen Texte ...
... wirken nur deshalb seriöser, weil sie nicht in der Leserbriefspalte stehen.

 
 
Nette Philippika:
"Potztausend, Spiegel-Redakteure, seid Ihr jetzt von allen guten Geistern verlassen? Wer hat Euch denn diesen groben Unfug eingeflüstert? Das kann man vielleicht bei dümmsten anzunehmenden Nutzern, zu denen offenbar die Journaille großer Nachrichtenmagazine gehört, machen, aber doch nicht bei Leuten, die das nötige Grundlagenwissen für den Internet-Führerschein haben."

Ganz neue Gräben tun sich auf ... zum Beispiel zwischen google.de- und google.com-Benutzern.

 
 
Da hat es dann Bunz gemacht:
Mercedes Bunz kehrt "tagesspiegel.de" den Rücken ... Sie lobte die Offenheit des "Tagesspiegel" gegenüber den Online-Medien. ... Die Redaktion von "tagesspiegel.de" wurde verkleinert, das Angebot "zoomer.de" wurde Anfang des Jahres eingestellt.

 
 
Paid Content nur für Politiker ...
... das find' ich gut:

"Der "Independent" hat ein ungewöhnliches Paid-Content-Modell eingeführt: Die britische Tageszeitung verlangt für Ausdrucke ihres Online-Angebots Gebühren – ab fünf Exemplaren ein Pfund pro Stück, ab 251 fällt der Preis auf 25 Pence pro Ausdruck."

 
 
Wahlkampf auf schweizerisch:
"Schweizerinnen seien ungepflegt, unweiblich und würden sich nicht schminken, obwohl sie es bitter nötig hätten, klagt der Präsident der Luzerner SVP."

Man stelle sich so etwas in Deutschland vor - z.B. Westerwelle: Deutsche Frauen sehen irgendwie voll daneben aus, sie kleiden sich ohne den geringsten Chichi, oft sind sie ungewaschen und sie riechen dann nach Babywindeln. Sie sollten sich lieber mal ein Beispiel an Travestie-Shows nehmen - oder an den eleganten Türkinnen. Wow! - schon wäre die FDP auf 22 Prozent ...

 
 
10
August
Ach Gott, ach Gott ...
... noch so'n ahnungsloser Blubbermann:

"Hier steht doch vielmehr die grundsätzliche Frage: Kann das Internet völlig frei sein? Müssen wir nicht die Menschen vor Denunziation, Entwürdigung oder unseriösen Geschäften schützen wie im Zivilrecht? Ähnlich wie auf den Finanzmärkten brauchen wir mittelfristig Verkehrsregeln im Internet. Sonst werden wir dort Scheußlichkeiten erleben, die jede Vorstellungskraft sprengen."

Nanu, seit wann gäbe es Regeln auf den Finanzmärkten? Mich aber plagt inzwischen etwas anderes: 'Herr Doktor, ich sehe zwar noch keine rosa Elefanten, aber überall eine Kampagne ...'

 
 
Außer Rand und Band:
"Das Globalisierungsmedium par excellence [das Internet] hat aber auch neue Räume eröffnet – rechtsfreie Räume. ... Gesetzliche Kontrollen dieser Wertpapiere ohne Wert gab es keine; gesetzliche Regeln oder gar Schranken für den Internet-getriebenen Finanzkapitalismus erst recht nicht. Die schöne neue Laptop-Welt befreite die Finanz­wirtschaft von Recht und Gesetz."

Vermutlich muss ein Netizen wie ich - nach Ansicht überlagerter Alphajournalisten - demnächst auch noch für die Piraterie vor Somalia den Mors hinhalten ...

via: Ugugu / weitere Erläuterungen hier

 
 
Definieren Sie den Adabei ...
„Meine Position gegen die Netzsperren ist nicht die des Konzerns. Und das ruft natürlich Widerspruch hervor, das kann ich nachvollziehen. Ich habe mich entschieden, Teil einer Kampagne zu sein. (…) Es geht darum, die demokratisierende Funktion des Internets zu erhalten, und da muss man mit den Firmen sprechen, da muss man mit Parteien sprechen, da muss man mit Menschen sprechen. Und dieses Wissen mit reinzubringen, das ist auch Teil meiner Aufgabe.“

Muss Mann?

 
 
Die FDP packt die Gleitcreme aus:
"Westerwelle kündigt schärfere Sicherheitsgesetze an."

Und die alte Tante SPD steht dank all der genialen Taktiker wie Steinmeier, Müntefering und Heil ganz ohne jede denkbare Machtoption dumm in der politischen Landschaft herum ...

Es ist wie beim Pferderennen: Warum soll jemand jemanden wählen, der es sowieso nicht wird ...?

 
 
Da seien unsere Politiker vor!
"Aber ein etwas nachdenklicheres Deutschland gelangt vielleicht zur Erkenntnis, dass es die unvernünftige Verwendung seiner eigenen Ersparnisse war, die diese Krise mitverursacht haben, deren Folgen der deutsche Steuerzahler noch lange zu tragen haben wird. Sie werden sich womöglich wünschen, dass sie ihr Erspartes besser selbst konsumiert hätten.”

Nachdenklichkeit und Parteipolitik passen nicht recht zusammen, schon gar nicht, wenn der ökonomisch surreale Titel des 'Exportweltmeisters' bedroht ist ...

 
 
Macht keinen Fehler!
Kauft heute bitte nicht alle den 'Spiegel'. Sollte die Auflage nämlich steigen, dann müssten wir wohl alle zwei Wochen solch eine Web-Schmonzette ertragen ...

Das Internet ist ein “Wurzelwerk darunter ein Pilzgeflecht aus Intrigen, Täuschung und Terror”. “Die Refugien der Diebe, Rufmörder, Kinderschänder entziehen sich weitgehend der Kontrolle des Rechtsstaats. Nur einer transnationalen Instanz kann es gelingen, Ordnung zu schaffen.”

Ach Gott, ach Gott, ach Gott ...!

 
 
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