letzte Kommentare / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins / Huhu, Herr Chat.... kristof


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02
November
Aber, Güdo ...
... jetzt musst du aber die Fäustchen ballen und 'Basta!' rufen:

"Der Finanzminister schließt eine grundlegende Reform der Einkommensteuer bis 2013 aus."

 
 
Über den Stil ...
... der Frau Schweitzer habe ich mich dort in absolut unverantwortlicher Form mal verbreitet.

 
 
LÜG - Liberale Übersetzungs-Gegenreden:
"Mehr Freiheit im Gesundheitswesen" heißt "Kein Schutz mehr - nirgends". Oder: In Krankheit und großer Not, bringt der Rösler-Weg den Tod.

 
 
So herum wird ein Schuh daraus:
Journalisten sind keine Blogger. Sie sind nur Wirtschaftsmigranten im Gastland der Blogosphäre, Zuwanderer, die aufgrund der angespannten ökonomischen Situation in ihren Heimatländern jetzt hier ihr Glück versuchen. Insofern haben sie sich auch um kulturelle Integration zu bemühen. Meint ...

Chat 'Sarrazin' Atkins

;-)

 
 
Der Güdo ...
... spricht von einem "innigen Verhältnis" zum polnischen Nachbarn. Lech Kaczynski zuckt zusammen ...

 
 
31
Oktober
Ratschlag an unbedarfte Journalistinnen:
When in Blogville, do as the bloggers do.

 
 
Es ist 11:15 Uhr ...
... bis hierhin bin ich ganz ohne Altmedien ausgekommen.

 
 
Das große Steuerlügen
In jeder großen und kleinen Talkshow ist es zu hören, das Argument des INSM-Geschwaders von Niebel über Raffelmäuschen bis neuerdings hin zu Sloterdijk, wonach die Reichen der Republik sozusagen den gesamten Staat querfinanzieren. Das obere Fünftel der Einkommen schultere satte 70 Prozent der Steuerlast, heißt es regelmäßig. So, als ob dieser Staat sich vor allem aus der Einkommenssteuer finanzieren würde. Diese Vorstellung ist Bullshit - ein unaufhörliches Abbrennen von Nebelkerzen in schwarzgelbem Ungeist:

Denn nur etwa 40 % des staatlichen Steueraufkommens besteht überhaupt aus der Einkommenssteuer. Der Rest wird u.a. durch Mehrwert-, Gewerbe-, Mineralöl-, Tabak-, Grund-, Körperschafts- oder sogar Hundesteuern finanziert. 70 Prozent von 40 Prozent - das entspricht dann über den Daumen gepeilt gerade mal etwas mehr als 25 Prozent des realen Steueraufkommens in diesem Land. Anders ausgedruckt: Die obersten 20 Prozent der Gesellschaft bezahlen aus ihren Einkünften demnach 25 Prozent der Steuern im Land. Where is the beef? Die Einnahmen aus Sozialabgaben für Staatsaufgaben wie Rente, Gesundheitsversicherung etc. sind hierbei noch nicht einmal eingerechnet, die bezahlen weitgehend andere, nämlich die Arbeitnehmer. Während die Vermögenden mühelos über die Hürde der 'Beitragsbemessungsgrenze' hinweghoppeln und sich ihren Verpflichtungen entziehen.

Zudem - um den realen Verhältnissen noch näher zu kommen - zahlten lt. einer Untersuchung des DIW die 450 reichsten Deutschen im Jahr 2002 mit mehr als 22 Mio. Jahreseinkommen auf ihre Millionen gerade mal 34 Prozent an Einkommenssteuer. Das liegt weit vom Höchstsatz entfernt und auch unter dem europäischen Durchschnitt (taz, 30.10., S. 12). Jeder normale Steuerbürger ist - zählt man die Sozialabgaben hinzu - prozentual stärker belastet als ausgerechnet die darbenden Millionarios in diesem Land.

 
 
Eva Schweitzer zensiert mich:
Das Ballyhoo um die abmahnende Freie vom einstigen Rand der Hausbesetzerszene hält unvermindert an. Im taz-Blog der Frau dürfen bisher leider nur die schönsten Lobhudeleien erscheinen, unter anderem verwehrte sie dem folgenden Eintrag dort den Zensurstempel.

Wozu aber hat man selbst ein Blog? Hier also das Corpus Delicti, im Grunde ja nur ein guter Ratschlag, der ihr aber wohl schon die Hutschnur sprengte, nur weil ich von meiner Tante Ingeborg sprach:

"Das alles erinnert mich stark an meine Tante: Die begann ebenso selbstgewiss und krawallig mit ihren nachbarschaftlichen Kamikaze-Aktionen. Regelmäßig flog ihr dann der Mist in den Ventilator. Zum Schluss musste sie umziehen …

Anders formuliert: Was für einen Sinn soll es machen, sich auf diese Art in einem Zukunftsmedium für lange Zeit - und dazu noch völlig voluntaristisch - in eine unmögliche Person zu verwandeln? Hier ist alles ’sticky’, um mich für Sie mal amerikanisch auszudrücken. Kommunikative Klugheit wird da zur Bürger(innen)pflicht. Schauen Sie sich bloß mal um und kommen Sie wieder auf den Teppich!

Das mit der ‘journalistischen Sorgfalt’ und mit dem ‘Kontaktieren’ - gilt das eigentlich auch ‘vice versa’? Oder gilt das nur für manche, während andere gleicher sind?"


Apropos: Ob sie sich das so gedacht hat?

Rechtliche Aspekte diskutieren jetzt die Kommentatoren im Lawblog.

 
 
30
Oktober
Lieberknecht, Ypsilanti, Simonis ...
.... gibt es eigentlich einen einsichtigen Grund dafür, dass der politische Verrat immer Frauen trifft?

 
 
Unsere Basta-Medien:
"Schluss mit der Kostenlos-Kultur im Internet!"

Jawoll, Herr Fuchsmajor! Hmmm und naja - in München waren sie schon immer etwas retardiert ... sagt der hier auch:

"Zum gefühlt 297. Mal hat keiner über die Abwesenheit der Leser diskutiert. Manchmal reden welche über die goldenen Zeiten der Kleinanzeigen und Stellenangebote damals 1985. Aber bei der Diskussion über Rechteverwerter (alias Verlage), Schreiberlinge (alias Journalisten und Blogger) und Werbekunden hat man den öffentlich als goldenes Kalb gebrandmarkten Verursacher von Massenmedien völlig vergessen."

Yep - das Focus-Prinzip regiert: Werben, heucheln, Statistik biegen - und niemals an den Leser denken.

 
 
Bundesbank und FDP
Oha - die Gelfrisuren haben noch nicht einmal die Geldwirtschaft auf ihrer Seite:

"Weitere Steuersenkungen lehnt Weber ab: „Es stünde nicht im Einklang mit dem Pakt, auf die durch die beschlossenen Maßnahmen bereits angelegte strukturelle Verschlechterung der Haushaltslage im kommenden Jahr noch draufzusatteln", sagte Weber mit Blick auf die im Koalitionsvertrag zwischen Union und FDP vereinbarten fiskalischen Erleichterungen."

Fassen wir mal zusammen: Auf der einen Seite haben wir die Ökonomen, Wolfgang Schäuble und den gesunden Menschenverstand - auf der anderen unseren Guido.

 
 
Er spricht ...
... sogar auf englisch.

 
 
blogoscoop