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... neuere Stories
14
November
Scharlatane hätten es schwer?
Da kennt ihr aber die deutschen Fachärzteverbände noch nicht: Zum Beispiel den Bund Deutscher Internisten und seinen hessischen Vorsitzenden Dr. Wolfgang Grebe, wo man sich selbst Persilscheine für eine obskure Heiltechnik ausstellt. Die Realität sieht dann aber anders aus als die Verbandsverlautbarungen: "Eine internationale Koryphäe der Singulett-Sauerstoff-Forschung (das ist das vorgebliche Wirkungsprinzip) kann sich als Wirkung des rund 6000.- Euro teuren Geräts allenfalls eine "leichte Erwärmung" der Luft vorstellen."
![]() "Ich bin der Doktor Eisenbart kurier die Leut nach IGeL-Art." via BooCompany
13
November
Briefmarkenfernsehen ...
... findet nur wenig Interesse. Wer hätte das jetzt wieder gedacht?! Marktforschung ist doch wirklich eine ganz schwierige Wissenschaft!
«Nach einer Umfrage des Mobilfunk-Wissensportals inside-handy.de haben knapp die Hälfte der Befragten (46,2 Prozent) kein oder nur geringes Interesse an Handy-TV. Undurchsichtige Geschäftsmodelle und unterschiedliche Standards verleiden den Nutzern das Interesse am mobilen Fernsehen.» ![]() Ideal für ein spannendes Eishockey-Spiel! Ob's nicht vielleicht auch an dem Format der Bildschirme liegt? Ich als Laie mein' ja nur ...
12
November
Unerwartete Ausgaben ...
... und höhere Krankenkassengebühren winken unserer Volkswirtschaft, denn das famose Rituxan wirkt jetzt auch gegen Rheuma:
"Die auf dem diesjährigen American College of Rheumatology Congress (ACR) vorgestellten Daten zeigen, dass Patienten, die wiederholt mit MabThera/Rituxan (Rituximab) behandelt wurden, sowohl physisch als auch mental kontinuierliche Verbesserungen der Lebensqualität erreichen. Darüber hinaus erreichte ein grösserer Anteil der Patienten auch eine signifikante Verbesserung der Krankheitssymptome beim zweiten Durchgang mit MabThera, verglichen mit dem ersten Behandlungsblock." "Die Zulassung ist eine gute Nachricht für RA-Patienten, denn es hat sich gezeigt, dass einer von drei Patienten nicht genügend auf die derzeit verfügbaren Biotherapeutika anspricht. Behandlungsalternativen werden dringend benötigt." ![]() Markterschließung: Vom seltenen Krebs zur «Volkskrankheit» Rheuma "Rituxan® (Rituximab) is a unique therapy that works by selectively depleting CD20+ B-cells. B-cells, and their role in Non-Hodgkin's Lymphoma and Rheumatoid Arthritis, have been an area of intensive research by scientists around the world, and at Genentech and Biogen Idec." "1997 erfolgte die Zulassung des mit Genentech entwickelten RITUXAN (rituximab). Bei RITUXAN handelt es sich um das erste auf einem monoklonalen Antikörper beruhende Krebstherapeutikum zur Behandlung bestimmter Formen des B-Zell Non-Hodgkin Lymphoms (NHL). Der Antikörper ist gegen das CD20 Antigen gerichtet, welches sich auf normalen und malignen Lymphozyten befindet. 2004 erzielte RITUXAN alleine in den USA einen Umsatz von 1,57 Milliarden USD". "Wenn man von der entzündlich aktivierten Arthrose absieht, dann ist die rheumatoide Arthritis die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung. Weltweit sind etwa 0,5–1 % der Bevölkerung betroffen; in Deutschland schätzt man die Zahl der Erkrankungen auf 800.000, wobei Frauen dreimal häufiger betroffen sind als Männer. An der rheumatoiden Arthritis können Menschen aller Altersgruppen erkranken, am häufigsten tritt sie jedoch zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr auf."
08
November
Moral-TÜV !
Hej - und was wird dann aus Edelman, Wal Mart oder Chiquita, wenn diese Zertifizierung von Ethik-Managementsystemen um sich greifen sollte? Wohin mit den ganzen gedruckten Zertifizierungsberatern, die schon bald auf den Markt kommen werden: «1.000 ganz legale Ethik-Tricks»? Was antworten auf Fangfragen im Management-Manual wie: "Haben Sie gebetet, bevor Sie die 1.000 Leute entlassen haben? Ja/Nein/Ein bisschen"?
Trotzdem - clevere Idee, die der TÜV Nord dort hat, die sind schon ein ganzes Ende schlauer als ihr bescheuerter Name vermuten lässt.
Im Dschungel der Berufsbilder:
Heute tiefe Einblicke in das abenteuerliche und manchmal auch skurrile Leben des deutschen Pharmareferenten zwischen Ems und Eider.
![]() Expanding the borders of human knowledge Hinweis via Strappato
Kleines Werbe-Quiz
Was für ein Anbieter mag es sein, der hier auf die Zielgruppe junger Eltern schielt und uns auf ein bisher massiv unterschätztes Problem bei der Brutpflege aufmerksam macht:
"Kleinkinder brauchen in den Wintermonaten zuverlässig Wärme"? Ein schnöder Hersteller warmer Babybekleidung? Der Erfinder der beheizbaren Nuckelflasche? Der Verein zur hautnahen Förderung des Eltern-Kind-Kontakts? Alles falsch ... den Babys werden hier zehn Jahre Standheizung im Auto ihres Erzeugers aufgebrummt - aber mindestens: " ... es dauert ca. zehn Jahre bis die Hautdicke der von Erwachsenen entspricht ...". ![]() Gleich heizt Pappa mir zuliebe wieder aus dem Stand die Straße lang.
06
November
Meet your stock analyst ...
... at your local Hartz IV agency.
Die Globalisierung frisst auch die Globalisierer - und ich kann nicht gerade sagen, dass ich vor Mitleid zerfließe, nur weil die Deutsche Bank ihre denglish-sprechenden Wertpapieranalysten, Controller, Personal-Manager und Privatkundenbetreuer jetzt zu Tausenden nach Indien und Indonesien auslagert (Spiegel Offline, 102 ff). Auch wenn Mutti damals gesagt hat: «Geh zur Bank, da hast du was Solides» - heute ist keine Bank mehr eine Bank fürs Leben. ![]() Karriereleiter bei der Deutschen Bank Bild: stock.xchng - http://www.sxc.hu/photo/646187
02
November
Marktforschung gaga
Piept's bei denen noch - oder spinnen die schon?
"Wenn der Single-Mann neben Komplettgerichten auch tiefgekühlte Produkte zum Kombinieren einer Mahlzeit wie Rahmspinat, Kaisergemüse, Putenfilet, Rindersteaks oder sogar Brötchen fürs Frühstück lagert, hat die Frau es mit dem "spontanen Typ" zu tun." Was, liebe Marktforscher, ist eigentlich mit den Männern, die gar kein tiefgekühltes Schappi einlagern, weil sie lieber Frischkost essen? - Ach, die kommen in eurer tollen Studie gar nicht vor? Ja, denn man nichts für ungut ... ![]() Das gibt's in keinem Kühlfach!
31
Oktober
Das Kapital schmilzt ...
... dahin. Im Auftrag der britischen Regierung legten Wissenschaftler gestern den -zigsten Bericht zur Erderwärmung vor. Nur, weil sie mit einer gigantischen Weltwirtschaftskrise und flächendeckender Kapitalvernichtung drohen, wirkt er plötzlich wie gewünscht: "Oh tatsächlich, wir haben da eine Klimakatastrophe?", sagen unsere aufgeschreckten «Entscheider», die ihrem Namen bisher noch nie sonderlich viel Ehre machten: "Shocking! Das haben wir ja noch gar nicht gewusst. Warum hat uns das denn keiner gesagt?". So und ähnlich klingt es jetzt allüberall - nur nicht bei den Dinosauriern von Statler & Waldorf: Last ox standing ...
![]() Der letzte Arbeitnehmer vor antarktischem Start-Up. (Bild: PhotoCase.com / andysterchi) Was lernen wir daraus? Erst, wenn die Kapitaldecke ausfranst und fadenscheinig wird, kommen die Milliarden in Wallung ...
26
Oktober
Welches Schweinderl ...
... hätten denn's gern?
![]() Die treue Kundschaft Neue Ergebnisse aus dem Marketing-Biotop «Soziologie für Anfänger», bzw. «Gesellschaft auf einen Begriff gebracht»: Der "Treue" (30% der Bevölkerung) ... Der "Fordernde" (25%) ... Der "Unabhängige" (18%) ... Der "Zugeknöpfte" (14%) ... Der "Eingeschränkte" (13%). Was, wenn ich mich jetzt zugeknöpft gebe, um mit eingeschränkten Forderungen meine Unabhängigkeit zu beweisen, im Grunde aber treu bleiben will? Bin ich dann der ununterscheidbare Monsieur Cent Percent? Bild: PhotoCase.com / Suse 78
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