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... neuere Stories
16
November
No balls, but chains
So betonen etwa die "Brigitte"-Chefredakteure Brigitte Huber und Andreas Lebert nichts davon gewusst zu haben, dass ein solcher Brief an den Vorstand verfasst werden sollte. ... Auch Peter-Matthias Gaede, Chefredakteur von "GEO", zeigt sich wenig begeistert von der Vorgehensweise der Redaktionsbeiräte. ...
Wie lautet die alte Journalisten-Regel (reloaded) so schön: "All the news that's shit to print".
Kennt jemand ...
... vielleicht ein plauderhaft veranlagtes Mäuschen in Meseberg? Sonst erfahren wir doch alle wieder nur, wie 'harmonisch' es dort zugegangen sei. Mir kommt schwarzgelb - je länger je mehr - wie ein Brautpaar vor, dass beim Rückweg vom Traualtar schon merkt, dass sie eigentlich doch nicht zusammenpassen ...
Wer erbarmt sich ...
... und vermittelt als Nachhilfelehrer der FDP endlich mal ökonomisches Basiswissen? (anlässlich des Auftritts dieses - ich sag mal - Komödianten namens Gerhardt gestern bei Anne Will)
Olala ...
... der Oskar und die Sahra? Das wäre wahrlich das Futter, von dem der Journalismus lebt:
"[A]ngeblich habe Lafontaines selbstbewusste Frau Christa Müller ihren Gatten vor die Wahl gestellt, entweder die Kandidatur Wagenknechts zum Bundestag zu verhindern oder selbst zu verzichten." Oskar, ein Schwerenöter im Johannisfieber? Bliebe die Frage, wer in dieser Liaison politisch das Sagen hätte. Erfahrungsgemäß die Frau: "Du, Scha-hatz ..."
Die Länderchefs ...
... mit Opel-Standorten halten den Namen 'Brüderle' inzwischen für einen Witz.
Wer ist zu blöd, sich selbst zu retten?
Die Menschheit natürlich ... siehe Kopenhagen.
15
November
Lustiges Begriffe spalten ...
... mit Philipp Rösler (FDP): "Wir dürfen nicht immer nur an Solidarität denken, wir brauchen auch Gerechtigkeit" (soeben im Bericht aus Berlin).
Nur zur Illustration des unauflösbaren begrifflichen Zusammenhangs von Gerechtigkeit und Solidarität: "Gerecht ist, was den Gesetzen der Gleichheit entspricht, ungerecht ist, was mit den Gesetzen der Gleichheit in Widerspruch steht" (Aristoteles: Nikomachische Ethik). "Nur eine solidarische Welt kann eine gerechte Welt sein" (Richard von Weizsäcker (CDU). "Es gibt keine Gerechtigkeit ohne Solidarität" (weiß jedes Kind auf der Straße). Unser neuer Gesundheitsminister ist für mich nur noch mit einem Hohlmaß zu messen ...
Newsdesk-Artikel ...
..., um mal eine alte Historiker-Weisheit zu verfremden, sind Geschichten, die so nie stattgefunden haben, aufgeschrieben von einem Journalisten, der nicht dabei gewesen ist.
Na gut ...
... dann saufen wir eben alle ab:
"Asien-Gipfel torpediert Klimakonferenz in Kopenhagen." Manche sagen ja längst, dass die Menschheit nur Akne auf dem Antlitz dieses Planeten sei.
Oh, oh, oh ...
... wo soll das bloß hinführen, wenn die Presse den letzten deutschen Hoffnungsträger, ihr ureigenstes Mediengeschöpf, plötzlich durch den Kakao der Ironie zieht?
"[Guttenberg] trug eine sehr schöne dunkle Jacke von Loro Piana, natürlich 100 Prozent Kaschmir, mit elfenbeinfarbenem Innenfutter. Sein grauer Turtleneck, mutmaßlich ebenfalls Kaschmir, harmonierte farblich und sogar stilistisch mit der schwarzen Splitterschutzweste. Die feste Freizeithose im Farbton desert tan bot mit ihren praktischen aufgenähten Seitentaschen einen dezenten Kontrapunkt." Die sittliche Verkommenheit im Journalismus hat ungeahnte Ausmaße erreicht - jawohl! Gut nur, dass es noch letzte Aufrechte gibt, die auch den Nullnachrichten die gebührende Aufmerksamkeit widmen: "Während ihr Mann Soldaten in Afghanistan besucht, kümmert sich Stephanie zu Guttenberg zu Hause um die Raubtierfütterung. Die Kinder haben Hunger, die Hunde wollen raus."
14
November
Anderswo ist Klimapolitik noch möglich
Zum Beispiel in den Niederlanden, unter einem konservativen Regierungschef: "Die Kfz-Steuer wird abgeschafft, dafür zahlen Autobesitzer ab 2012 zunächst drei Cents pro gefahrenem Kilometer. Bis 2018 wird die Gebühr schrittweise auf 6,7 Cents erhöht."
An seiner Stelle täte ich das auch:
"Brüderle hält an großer Steuerreform fest."
![]() Bild: Iwan Konstantinowitsch Aivazovsky (1817-1900), Public Domain Andererseits - ich hätte als Bild auch den traurigen Eisbären auf seiner dahinschmelzenden Eisscholle wählen können. Die FDP wäre dann etwas 'knuddeliger' rübergekommen ...
Siggi ...
... ist wieder Pop. Wenn man dem Medienecho mal glauben will.
Krieg im medialen Raum
Dass sich großmächtige Medien in Deutschland lauthals verbellen, ist zwar absolut ungewöhnlich, aber durchaus erfrischend:
Es ist schon ein starkes Stück, wie „Spiegel Online“ über den Afghanistan-Besuch des Verteidigungsministers berichtet; „Hofberichterstattung“ ist gar kein Ausdruck. Tscha - de pop-stars nihil nisi bene: "Unterwürfiges Sturmgeschütz" lautet übrigens die Headline dieser treffenden FAZ-Analyse, die für den Journalismus hoffen lässt ... via Feynsinn
Der Herr Rösler ...
... sollte doch einfach mal über den Rösti-Graben schauen:
"Was Schwarz-Gelb in Deutschland anstrebt, hat die Schweiz längst: einen Einheitsbeitrag zur Krankenversicherung. Doch das System schwächelt. Jeder Dritte braucht Staatszuschüsse, und der Wettbewerb der Kassen ist nur eines: teuer." Vielleicht aber ist der Herr Gesundheitsminister auch nur ein 'Agent des Sozialismus' in der Gesundheitspolitik. Die kommunistische Idee einer Einheitskrankenkasse für alle und jeden ist in der Schweiz inzwischen mehrheitsfähig geworden. Damit das bei uns auch so kommt, muss der Rösler vielleicht zunächst einen Irrweg wählen, damit wir aus Erfahrung lernen ...
SPD doch nicht ganz verblödet
Immerhin fuhr die blutleere Frau Nahles ein denkbar schlechtes Ergebnis ein.
Es wurde ja auch Zeit
Die eigene desolate Lebenssituation beginnt in die Kommentare unserer Journalisten einzufließen:
"Letztlich ist es also zynisch, wenn die Konjunkturpropheten nun das Ende der Krise ausrufen. Für Millionen Menschen in Europa und Amerika hat die Krise gerade erst angefangen, für weitere Millionen wird sie erst noch beginnen." Vielleicht sollten wir künftig den Begriff 'Rezession' an die Zahl der Arbeitslosen in einem Land koppeln - sinkt die Zahl der auskömmlichen Stellen, sprechen wir von Rezession, steigt sie, sprechen wir von Aufschwung.
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