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... neuere Stories
19
November
Niemand braucht mehr als ein Holzmedium
Die textlichen Abweichungen voneinander finden eh eher im ornamentalen Bereich statt:
Die Berliner Zeitung: "Der Wirtschaftsforscher Peter Bofinger rechnet mit einem «brutalen Sparkurs» als Folge der von Schwarz-Gelb geplanten Steuersenkungen. Da das strukturelle Staatsdefizit ab dem Jahr 2011 aufgrund der Schuldenbremse gesenkt werden müsse, werde von diesem Zeitpunkt an «das Brecheisen an staatliche Aufgaben angesetzt», sagte Bofinger der «Passauer Neuen Presse»". Der Spiegel: "Der Wirtschaftsforscher Peter Bofinger rechnet mit einem "brutalen Sparkurs" als Folge der schwarz-gelben Steuerpläne. Denn der Staat habe sich mit der Schuldenbremse zum Abbau des strukturellen Staatsdefizits verpflichtet. Ab dem Jahr 2011 müssen die Schulden runter. Von diesem Zeitpunkt an werde "das Brecheisen an staatliche Aufgaben angesetzt", sagte Bofinger der "Passauer Neuen Presse"."
Lektoratbefreite Zone ...
... jetzt auch beim Hort der bürgerlichen Ordnung, bei der FAZ:
"Peter Richter freut sich jetzt auf: Ernst-August von Hannover gegen die Taliban, und auf Foffi von Hohenzollern darf Panzer fahren."
So is dat ...
... wenn man erst einmal an den Fleischtöpfen sitzt:
"Die FDP habe stets gefordert, bei jedem Gesetz die Bürokratiekosten durch den Normenkontrollrat prüfen zu lassen. Dies lehnt die Koalition ... wegen des engen Zeitplans für die Verabschiedung ab." Die Tigerentenkoalition begann mit einem riesigen Selbstbetrug und fährt mit blankem Machiavellismus fort ...
18
November
Ist denn schon wieder Stalingrad?
Einer meiner Lieblingssätze ...
... entstammt einem Dialog in dem großartigen Film 'Fargo' von den Coen-Brüdern. Die 'Eislaufmutti' dort, Gattin des depperten Autohausbesitzers, sagt tröstend zu ihrem pubertierenden Sohn: "Schatz, du bist ganz und gar nicht mittelmäßig. Das Problem ist nur, dass du lauter Dreien schreibst".
Die Folgen erleben wir heute überall. Zahllose übermäßig betüddelte Kinderchen, die sich - erwachsen geworden und dank Muttis unermüdlichem Zuspruch - allesamt für die geborene Nummer Eins halten und in gnadenlosem Wettbewerb mit Millionen ihresgleichen stehen, obwohl sie, bei Licht betrachtet, nur mit Hilfe endloser Nachhilfestunden und Tutorien die Hürden eines akademischen Abschlusses überspringen konnten. Unsere Management-Etagen, auch die Parlamente, sind randvoll mit diesen 'Eliten' ...
Wenn sie's doch täten:
"Ratschläge von Professoren können das Nachdenken der Politiker nicht ersetzen", sagte Brüderle. Diese Wissenschaftler können an dem selbsterleuchteten Intellekt eines Berufspolitikers noch nicht mal klingeln ...
Quod licet Iovi non licet bovi ...
... oder: Was wir tagtäglich tun, das darf so ein Popel aus dem Internet noch lange nicht tun:
"Tatsächlich verdienen aber alle großen Zeitungen, von der taz über die Süddeutsche bis hin zur FAZ, tagtäglich Geld damit, dass sie fremdes geistiges Eigentum weiterverkaufen, ohne im Einzelfall zu kontrollieren, ob sie über die entsprechenden Rechte verfügen." Ein Generalstreik der Autoren, eine 'artikelfreie Woche' vielleicht, würde die Verlage lehren, wo der Hammer hängt ... Im 'Stilstand' habe ich das Ganze jetzt etwas umfänglicher behandelt.
18
November
Klar, in der Politik ...
... ist ein Charakter eher hinderlich. Erfolg versprechend ist es daher, gar nicht erst einen zu entwickeln. Die Schule dafür ist die Jugendorganisation.
Annette Schavan ...
... ist der Bachelor in der deutschen Politik.
Heute abend in Meseberg ...
... läuft der Film 'Die 39 Stufen' von Alfred Hitchcock.
Rückwärtsgewandt?
Der Fortschrittsbegriff wurde von mir im Stilstand ein wenig zerzaust ...
Blubb, blubb, blubb ...
... überall bilden sich neue große Blasen: in der Weltwirtschaft, in der Klimapolitik, in den Medien, in den Haushalten, vor dem Mund unserer Politiker ...
Der Herr Röttgen ist doch ein einsichtiger Mann ...
... warum sagt ihm nicht mal jemand, dass sich in Zeiten des Internet nichts mehr aus ideologischen Gründen löschen lässt ...?
Bei der Partnerschaftsberatung ...
... auf Schloss Meseberg herrscht heute reger Andrang.
Der Schweizer Professor ...
... Kurt Imhof verbreitet als einer der wenigen nicht so'n Säusel-Chichi über die Schwundstufe des real existierenden Journalismus wie viele andere. Er beschreibt den Niedergang schlicht als Folgen der Privatisierung immer neuer Medien und der 'Gratiskultur im Printbereich', nicht als ein Resultat der ominösen 'Konkurrenz durchs Internet':
"Die Verelendung des News-Journalismus begann vor der gegenwärtigen Krise durch die historisch nur kurzfristig funktionierende Kommerzialisierung des gesamten Zeitungswesens einerseits, durch die Dualisierung des Rundfunks andererseits. Beides bescherte uns schlechteren Journalismus." Das wäre ein Beleg mehr für die folgende steile These: Die Privatisierung sozialer Aufgaben - wozu auch 'Öffentlichkeit' dank Journalismus zählt - hat immer katastrophale Folgen. Auch bei der Deutschen Bahn oder bei der öffentlichen Gesundheitsvorsorge ist das bspw. derzeit zu besichtigen. Dieser 'Berliner-S-Bahn-Effekt' tritt zwangsläufig immer dort ein, wo die Rendite zum einzigen Geschäftsziel wird. Privat ist folglich auf allen Gebieten desaströs, wo gesamtgesellschaftliche Dienstleistungen zu erbringen sind. Die anderen sollen sich gern selbst versenken. Dieses schlichte Faktum aber kriegst du in keinen neoliberalen Kopf hinein ... via: Ugugu
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