| letzte Kommentare / Offensichtlich wird... wuerg / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins | |
![]() |
|
|
... neuere Stories
09
November
BWL doch keine Wissenschaft!
Das Gesetz von Angebot und Nachfrage ist ein Hoax, Strom wird dann teurer, wenn's zu viel davon gibt: "Deutschland exportiert so viel Strom wie nie."
FDP-Mitglieder über den Springer-Verlag:
"Diese Wagenburg versperrt uns die Sicht auf die reale Welt. Mit ihrer Paranoia schafft sie nur Anreize, dass wir eine Wahl nach der anderen verlieren."
Oops - ich sehe gerade - das waren ja die Republikaner über Fox TV ...
Überraschung!
Schweizer Banken sind beim Schutz von Verbrechern und Betrügern noch immer hochgradig engagiert: "Mehrfach haben führende Banker der deutschen Öffentlichkeit versichert, ihre Institute seien an Schwarzgeld nicht mehr interessiert." Ja, und das war - scheint's - schlicht gelogen ...
Claudia Roth gg. Katrin Göring-Eckhardt ...
... headlinet froh der 'Cicero'. Dabei pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass es Trittin und Künast werden ...
Diese linken Neider!
Da gönnen doch einige Übelkrähen unseren braven Beamten nicht jenen lauen Lenz, den sie auf ihren hochbezahlten Posten schieben dürfen: "Im Oktober 2011 startete der Verfassungsschutz ein Aussteigerprogramm für Linksextremismus." Gut - mir ist dabei schon klar: Verfassungsschutz ist primär Kabarett ...
Das ist Quatsch:
'Unions-Haushaltsexperte Norbert Barthle (CDU) erklärte: "In einem Kraftakt ist es der Koalition gelungen, die im Regierungsentwurf vorgesehene Neuverschuldung (...) zu senken."'
In Wahrheit haben sie einfach die prognostizierte Einnahmesituation rosaroter ausgemalt. Ischa Wahljahr! ...
08
November
Schon recht, liebe Medien ...
... ihr hättet es schon vor Monaten wissen müssen: "Das offizielle Ergebnis gibt Silver wiederum Recht, der Abstand zwischen den beiden Politikern fiel unerwartet groß aus."
Aber dann hättet ihr ja nicht wochenlang von 'Kopf-an-Kopf-Rennen', 'hauchdünnen Vorsprüngen' und 'spannenden Wahlnächten' daherfabulieren können - und von all dem, was sonst noch die Auflage pusht, auch wenn es mit der Realität nicht mehr viel zu tun hat. Der einzige, der sonst noch richtig lag, war übrigens Bob Dylan. Der blieb ganz gelassen und sah tagelang vorher den "Erdrutschsieg" für Obama voraus. Gut - aber der Mann ist ja auch Dichter, und kein Journalist.
Jetzt geht's (wieder) lo-hos!
Schrecklich, dieses 'Fiscal Cliff' ...
... das wäre ja durch höhere Steuereinnahmen gedeckt: "Allein im ersten Jahr würden die Kürzungen 65 Milliarden Dollar ausmachen. Dazu kommt das Auslaufen verschiedener Steuererleichterungen. Darunter sind Vergünstigungen für Besserverdienende, die noch von Ex-Präsident George W. Bush eingeführt und unter Obama verlängert wurden. Insgesamt erwartet das überparteiliche Congressional Budget Office (CBO) dadurch 2013 zusätzliche Einnahmen in Höhe von 221 Milliarden Dollar. Das Auslaufen einer zweiprozentigen Absenkung der Lohnsteuer, die seit Anfang 2011 galt. Umfang im ersten Jahr: 95 Milliarden Dollar.
Macht also ein Plus von 316 Mrd. bei den Steuereinnahmen - bei 65 Mrd. Kürzungen bei den Staatsausgaben im Jahr 2013. Oder: Das Fiscal Cliff ist ein veritabler Papiertiger, ein institutionalisiertes Steuererhöhungsprogramm, vor allem für Vermögende, das eher das republikanische Establishment mit seiner Milliardärs-Kamarilla dazu zwingt, sich endlich zu bewegen ... Und schon haben sie Marksmüüs gemerkt: "Nach der Wiederwahl von US-Präsident Barack Obama haben die Republikaner im Repräsentantenhaus Gespräche über einen kurzfristigen Budgetkompromiss angeboten." Nicht mehr lange, dann quakt die Tea Party los - nur, um zu merken, dass sie jetzt nicht mehr viel zu sagen hat.
Jaja, so is dat ...
Mitt Romney stellte offensichtlich männliche Cheerleader ein. Das halte ich schon für sehr gewagt, angesichts eines dahinalternden Macho-Weißenpublikums:
"Das weiße Establishment", klagte Bill O'Reilly, Romneys Top-Cheerleader, im strengkonservativen Kabelkanal Fox News in der Wahlnacht, "ist nun in der Minderheit." Und dann ist diese Führungsschicht auch nicht mehr lange 'established' ... apropos, hier noch etwas zu den Folgen: "Die Bürger von Puerto Rico haben dafür gestimmt, dass ihre Inselgruppe als 51. Bundesstaat vollständig den USA angehören soll." Tscha, dann können ja noch mehr Latinos und Schwarzafrikaner aus der Sicht unserer WASPs den Falschen wählen ...
07
November
Republikaner in der Klemme:
Halten sie sich an die Rednecks und Analphabeten, verlieren sie die Frauen und Latinos. Halten sie sich an die Frauen und Latinos, verlieren sie den Ku-Klux-Klan ...
Bärräck zu Mitt:
"Romney, hol schon mal den Wagen!"
Wenn der Günni erzählt ...
... dann wird allemal Sozialromantik daraus: "Das Urheberrecht und das geistige Eigentum ermöglichen es Journalisten, Künstlern, Musikern oder Schriftstellern frei zu berichten, neue Wege zu gehen und sich auf ihre Kunst zu konzentrieren." Jaja, zum Beispiel bei den Total-Buy-Out-Verträgen und mit Hilfe der Prekariatsphasen ...
Die alten weißen Säcke ...
... haben diese Wahl verloren. Die Mehrheiten der Afroamerikaner, der Latinos, der Frauen und der Jungen - das neue Amerika also - die haben Obama gewählt.
Wer aber, wie unsere Medien, vorher immer nur alte weiße Säcke befragt, der kommt natürlich zu der Ansicht, dass dieser Mitt Romney durchaus eine Chance gehabt haben könnte. Auf die Republikaner kommt jetzt nicht nur heftiger innerparteilicher Streit zu, der demographische Windwechsel lässt auch ihre ideologische Basis zunehmend erodieren. In fünf Jahren sind sie als geborene 'Landeier' mit rassistischen Tendenzen ohne einen fundamentalen ideologischen Wandel nicht mehr mehrheitsfähig: "As a party, Republicans continue to depend heavily on older working-class white voters in rural and suburban America — a shrinking percentage of the overall electorate — while Democrats rack up huge majorities among urban voters including blacks, Hispanics and other minorities." Kurzum: Die Zukunft ist demokratisch ...
... ältere Stories
|