letzte Kommentare / Offensichtlich wird... wuerg / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins


30
November
Resümieren wir mal ...
wie sich mir der Fall bisher darstellt: Gustl Mollaths Ex-Ehefrau hatte sich nicht ganz freiwillig vom kuschelig kriminellen Bankstertum lösen müssen und praktiziert daher heute irgendwelches Eso-Tüddelütt als Weg zu vermehrtem Wohlbefinden für eine zahlungskräftige Kundschaft. Ob Schweiz oder Nirwana - wo ist schließlich der Unterschied? Jedenfalls - welch schöneren Beweis kann es geben, dass nicht diese vertrauenswürdige Dame mit der einwandfreien Vergangenheit verrückt ist, sondern vielmehr ihr Ex-Mann mit seinen ewigen Verdächtigungen ... denn weil bei dem der Geist so kaputt gegangen war, da - so die verzweifelte Petra - "absolvierte ich wenig später eine Ausbildung zur Geistheilung." Oha! Wir halten fest: Sie heil, er putt ...

Der heute namensgebende zweite Ehemann, damals ein Manager für Immobilien bei der gleichen Bargeld-Schmuddggel-Bank, soll übrigens "schon länger ein Verhältnis" mit Mollaths angetrauter Geldkurierin gehabt und mit ihr auch kräftigst rumgetechtelmechtelt haben, zu einem Zeitpunkt, als der Mollath gerade erst psychisch auffällig gemacht wurde - und zwar anfangs nur dank der Aussagen einer 'besten Freundin', zugleich der behandelnden Ärztin, und "allein aufgrund der Schilderungen der Ehefrau", sagt jedenfalls der 'Spiegel', es wäre also rein gar nichts aufgrund einer medizinischen Untersuchung unmittelbar nach der angeblichen Tat dokumentiert. Das Blut, die Bisse, die wilden Faustschläge - das alles wurde sehr, sehr viel später erst aus der Erinnerung hinterherdiagnostiprojiziert. Wovon aber die Staatsanwaltschaft jedes Wort glaubte - ich meine: hie Bankmanager, da verkrachter Autohändler, da weiß man doch gleich Bescheid.

Andererseits und selbst wenn - müsste jeder deutsche Ehemannn wegen Ausrastens und Reifenstechertums nach erwiesener Techtelmechtelei gleich in die Klapse einfahren, dann würde es dort ziemlich voll. Der 'Tatort' der ARD soll sich übrigens schon um den Plot bemühen ... das Drehbuch schreibe auf Wunsch gern ich.

 
 
Gorleben ist überall ...
... nur nicht mehr in Gorleben: "Altmaier verkündet Erkundungsstopp für Gorleben.

 
 
Mein Zwerchfell!
Wem wähnen die sich da verpflichtet? "Jeder müsse dagegen wissen, dass Google ... sich im Gegensatz zur deutschen Presse nicht der Wahrheit verpflichtet fühle."
BDZV und VDZ

 
 
Die üblichen Verdächtigen also:
"Die Spur führt in die Schweiz ..."

 
 
Vorschlag:
Statt 'Armutsbericht der Bundesregierung' sollte es künftig 'Armseligkeitsbericht der Bundesregierung' heißen ...

 
 
Aha ...
... das Leistungsschutzrecht soll also eingeführt werden, um etwas zu schützen, was es gar nicht mehr gibt: “There is no such thing as the news industry anymore.”

 
 
29
November
Solange die blöden Bürger ...
... mich nicht aus dem Ministerium jagen, darf dieser Zahlpöbel ruhig noch mehr schultern: "Rösler findet Zusatzbelastung für Bürger richtig."

 
 
Jungstruller vs. alte Säcke ...
... das ist im Kern die Frontstellung des Leistungsschutzrechts: "In einer gemeinsamen Erklärung fordern Junge Union, Jusos, Grüne Jugend, Junge Liberale und Junge Piraten die Bundestagsfraktionen ihrer Mutterparteien auf, dem Gesetzentwurf, der heute Nacht im Bundestag behandelt wird, nicht zuzustimmen."

 
 
Eine kleine Presse-Show ...
... zum Armutsbericht - drüben im Stilstand. Schließlich hat die "beste Regierung seit Menschengedenken" (Angela Merkel) den 'größten Wohlstand aller Zeiten' (Philipp Rösler) produziert ...

 
 
28
November
Das überlebt sie nicht ...
,,, die bayrische Justizministerin, weil dort eindeutig kein Wahnsinniger spricht. Internet macht's möglich - und schon ist die ganze filzdicke bayrische Gemüatlichkeit dahin:
http://www.gustl-for-help.de/index.html

 
 
Vademecum
Falls diese Bundesregierung noch Illusionen über ihr Ansehen im wacheren Teil der Bevölkerung hegt, möge sie dem Hashtag 'armutsbericht' auf Twitter folgen ...

#shitstorm_über_berlin

 
 
Das Pippi-Langstrumpf-Prinzip ...
... hat auch Hause Ursula von der Leyens Einzug gehalten. Sie malen sich dort eine Welt, die ihnen gefällt: "Aussagen über steigende Löhne im oberen Bereich und sinkende im unteren Bereich seien ebenso getilgt worden wie solche über ein verletztes Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung und eine Gefährdung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Stattdessen werde nun darauf verwiesen, dass im unteren Lohnbereich viele Vollzeitjobs entstanden seien."

Der Bericht habe "nicht der Meinung der Bundesregierung entsprochen", sagt der liberale Geistesriese Fiepsi Rösler. Ja, dann - dann läuft's natürlich schlecht für die Fakten ...

 
 
Die Kirche greift hart durch!
"Bischof Lehmann dankte ihm für die Selbstkritik." Worum es geht? Ach ja, um einen der Textlieferanten für das katholische Giddelportal ...

 
 
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