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30
November
Resümieren wir mal ...
wie sich mir der Fall bisher darstellt: Gustl Mollaths Ex-Ehefrau hatte sich nicht ganz freiwillig vom kuschelig kriminellen Bankstertum lösen müssen und praktiziert daher heute irgendwelches Eso-Tüddelütt als Weg zu vermehrtem Wohlbefinden für eine zahlungskräftige Kundschaft. Ob Schweiz oder Nirwana - wo ist schließlich der Unterschied? Jedenfalls - welch schöneren Beweis kann es geben, dass nicht diese vertrauenswürdige Dame mit der einwandfreien Vergangenheit verrückt ist, sondern vielmehr ihr Ex-Mann mit seinen ewigen Verdächtigungen ... denn weil bei dem der Geist so kaputt gegangen war, da - so die verzweifelte Petra - "absolvierte ich wenig später eine Ausbildung zur Geistheilung." Oha! Wir halten fest: Sie heil, er putt ...

Der heute namensgebende zweite Ehemann, damals ein Manager für Immobilien bei der gleichen Bargeld-Schmuddggel-Bank, soll übrigens "schon länger ein Verhältnis" mit Mollaths angetrauter Geldkurierin gehabt und mit ihr auch kräftigst rumgetechtelmechtelt haben, zu einem Zeitpunkt, als der Mollath gerade erst psychisch auffällig gemacht wurde - und zwar anfangs nur dank der Aussagen einer 'besten Freundin', zugleich der behandelnden Ärztin, und "allein aufgrund der Schilderungen der Ehefrau", sagt jedenfalls der 'Spiegel', es wäre also rein gar nichts aufgrund einer medizinischen Untersuchung unmittelbar nach der angeblichen Tat dokumentiert. Das Blut, die Bisse, die wilden Faustschläge - das alles wurde sehr, sehr viel später erst aus der Erinnerung hinterherdiagnostiprojiziert. Wovon aber die Staatsanwaltschaft jedes Wort glaubte - ich meine: hie Bankmanager, da verkrachter Autohändler, da weiß man doch gleich Bescheid.

Andererseits und selbst wenn - müsste jeder deutsche Ehemannn wegen Ausrastens und Reifenstechertums nach erwiesener Techtelmechtelei gleich in die Klapse einfahren, dann würde es dort ziemlich voll. Der 'Tatort' der ARD soll sich übrigens schon um den Plot bemühen ... das Drehbuch schreibe auf Wunsch gern ich.

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