letzte Kommentare / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins / Huhu, Herr Chat.... kristof


16
März
Privat kann nichts!
Reinigungsdienste, Kantinen, Botenfahrten - hier in Bremen wurde unter dem Einfluss neoliberaler CDU-Scharfmacher alles privatisiert, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Resultat: «Hierin war sich Linnert mit dem SPD-Fraktionschef Carsten Sieling einig, der wie diese die mangelnde Kontrolle über ausgegliederte Betriebe beklagte. "Die Privatisierung hat nicht wie erhofft zu Ersparnissen geführt", sagte er, im Gegenteil liefen die Ausgaben ... "völlig aus dem Ruder". Ist ja eigentlich auch logisch. Ein privates Unternehmen will erst einmal 20 Prozent Umsatzrendite, dann müssen drei «Führungskräfte» bezahlt werden usw. Wie sollen die dann auch noch billiger sein? ...

 
 
Kommunismus?
In dem Begriff steckt bekanntlich das Wort "kommun", also "allen gemeinsam".

Wenn ein großer, kommunistischer Staat jetzt das Privateigentum unter seinen Schutz stellt, wenn mehr als 90 Prozent des Volksvermögens künftig "privat" sein sollen, wieso ist der Staat dann eigentlich noch kommunistisch? Etwa wegen der Börse und der hohen Zahl von Milliardären im Land?

 
 
Hartnäckige Influenza
Wer gedacht hat, eine durchschnittliche Infektion würde sich nach einer Woche wieder legen, der kennt den PR-Bereich aber schlecht:

Es eröffnen sich über Corporate Blogs und über den Aufbau von Online Relations mit den wichtigsten Influencern spannende Möglichkeiten für das Agenda Setting.


Hier bölkt der Corporate Communicator.
via: Amardi, Denglisch-Jäger
.

 
 
15
März
StudiVZ bitte nur noch mit Rechtsanwalt
Ich lache mich schlapp - als Mitglied steht man jetzt mit einem Bein im Knast, sofern man bei StudiVZ weiterhin mitmacht. So jedenfalls das neue Nutzerprofil.

Yo - jetzt macht Holtzbrinck nach dem Rausschmiss des kleinen Gernegroß alles derart wasserdicht professionell, dass keiner mehr mitmacht, der seine fünf Sinne beisammen hat. Bizziniss und Buzziniss - das geht irgendwie nicht zusammen. Also macht euch endlich vom Acker, liebe Marketeere, hier in Bloggville ist für euch kein Blumentopp und schon gar kein Geld zu gewinnen ...

 
 
Ehre kommt mir nicht auf den Tisch
Weil ich mich wegen der Nachwehen des NY-Blogs noch immer mit ein paar unbelehrbaren Burschenschaftlern herumzanke, sei folgender Beitrag von mir hier verlinkt - und sei's auch nur, damit ich nicht gleich das ganze Blog der rechten Jungs, die so gern nicht rechts wären, hier verlinken muss:

«Nochmals - "Ehre" ist ein Exklusionsbegriff. Das sage nicht ich, das ist so, welche Quelle der Sozialgeschichte du auch nimmst: Indem man andere ausschließt, schließt man seine eigene Gruppe fester zusammen. Nimm das Beispiel der "Soldatenehre": angeblich gab es da auch alle möglichen moralischen Standards. Kein Reichswehrangehöriger aber verlor jemals seine "Soldatenehre", bloß weil er ein paar hundert Juden in einer Synagoge verbrannte. Wehe aber, er hätte einem Kameraden drei Zigaretten geklaut, schon wäre ihm die "Ehre" aberkannt worden. "Ehre" ist also so etwas wie ein virtueller Mitgliedsausweis: So lange dir die anderen die "Ehre" zuerkennen, bist du Mitglied der Kompanie, der Burschenschaft, der Gang, der Mafia, der Familie, der Knastbruderschaft usw. Wird sie dir aberkannt, bist du draußen. Über deine "Ehre" entscheiden also immer nur andere - es geht also um deine Anpassung. Verhältst du dich regelkonform, behältst du deine "Ehre". "Ehre" ist also kein universeller Wert wie "Würde", sondern eine Art Benimmbuch für einen Verein, ein Gesetz, um Uniformität herzustellen. Ein Bürger oder Zivilist hat bspw. gegenüber dem Mitglied eines Offizierskorps keine "Ehre", dem durf ...

*noch nicht mal Blog einrichten können die Herrn mit dem Kommersbuch*

 
 
Autosuggestion ...
... sei eine ungeheuer effektive Methode. Das sagen alle Neo-Behavioristen und Autogenetiker: Ich müsse mir etwas nur lange genug selbst einhämmern, dann wäre ich irgendwann felsenfest von dem überzeugt, was ich anfangs nur behauptet hätte.

Gestern machte ich also die Probe aufs Exempel: Ich hing (hung?) Bilder von der Angela, von dem Problembären und von der Ullala auf, tanzte durch mein Zimmer und sang dabei ganz laut immer wieder mein Zielvorgaben-Mantra: "Wir werden wirklich ganz toll regiert!".


Ommmm!

Als ich nach vier Stunden immer noch keine positiveren Gefühle für die Große Koalition entwickelt hatte, habe ich diesen Neobehaviorismus wieder an den Nagel zu den anderen Scharlatanerien gehängt und bin unter die Dusche gegangen.

Ach so der Anlass: Den findet ihr hier.

 
 
"Totschweigen" ...
... ist mit Blick auf Darfur exakt das, was wir hier im Westen betreiben.

 
 
14
März
Ein gutes Blog ...
... ist so geschrieben, dass kein Unternehmen, das seine fünf Sinne beisammen hat, je auf den Gedanken käme, darin werben zu wollen.

[*Atkin'sches Grundgesetz für mehr Unabhängigkeit in der Blogosphäre*]

Kam mir in den Kopf bei dem Gehassel über Trigema Trigami und einige ihrer Käuflinge samt missglückter Dämonenaustreibung drüben an der Blogbar ...

 
 
FDP: Liberale Umweltpolitik ...
... ist definitionsgemäß ihre Abwicklung. Derzeit exemplarisch mit wissenschaftlichem Prüfsiegel des Berliner Sachverständigenrates zu besichtigen unter der Ägide des Klima-Terminators Hans-Heinrich Sander (FDP) im schönen Niedersachsen, dem Land mit der roten Laterne, das bei einer Länderstudie inzwischen den bundesweit letzten Platz belegt. Weitere Fortschritte sind sicherlich möglich ...

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Leinetal bei Hannover unter FDP-Regie
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Bush und Ghaddafi ...
... basteln zusammen an einem AKW: "So sollen libysche Studenten die Möglichkeit zu Aufenthalten in den USA erhalten, bei denen sie Kenntnisse der Atomtechnologie erwerben können."

... and the times, they are a-cha-a-anging.

 
 
Diese korrupten Politiker in Afrika ...
... die von unseren Medien gern als "einheimische Eliten" apostrophiert werden, vermutlich weil sie eine dunkle Haut haben, die haben alle einen Abschluss in Harvard, an der Sorbonne, in Oxford oder Eton. Nur Morgan Tsvangirai nicht, dieser Oppositionsführer, der jetzt in Zimbabwe zusammengeschlagen wurde. Der wagt es als einziger, sich gegen Mugabe (University of London) zu stellen: Gewerkschaftsführer Tsvangirai ist wirklich mal ein Einheimischer, ein Bergwerksarbeiter nämlich.

 
 
Wer dieses neue Bleiberecht ...
... ausgerechnet auf den Namen BLEIBErecht taufte - weiß das eigentlich jemand? Er ist nämlich ein ganz heißer Kandidat für den Orwell-Award ...

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Won't you stay with me, o-hoo stay with me ...
Bild: Stock.xchng 625448

 
 
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