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... neuere Stories
14
Juni
Weglosigkeit
Es gibt in Deutschland durchaus Orte, zu denen kein Weg hinführt. Zum Beispiel der Bülter See bei Bremerhaven. Hier der Beweis via Google Maps:
![]() Und so sieht es vor Ort aus: ![]()
Noch so'n unnötiger Web-Dienst:
Wer nie bei flickr angemeldet war, der muss jetzt auch nicht dumm gucken, weil er plötzlich zensiert und von den Nacktpfottos ausgesperrt wird.
Yahoo!
Ladenhüter?
ProSieben und der dreifache Wimbledon-Sieger Boris Becker haben eine längerfristige Zusammenarbeit beschlossen.
Das Bobbele soll neuerdings 'talken' können. Behaupten sie jedenfalls ...
Das Dilemma der Öffentlichkeitsarbeit
Als die swb, der Bremer Energieversorger, noch kommunal war, da wurde in ihrem Beritt und im Umfeld der Universität ein energiepolitisches Institut geboren: das bremer energie institut unter der Leitung des renommierten Kernphysikers und Atomskeptikers Klaus Traube. Die Medien rannten dem Mann mit ihren Sachfragen damals die Hütte ein, von Bremen aus floss medialer 'Traubensaft' in alle Kanäle.
![]() Habent sua fata institutionis ... Dann sorgte die große Koalition - genauer die CDU - dafür, dass nicht nur die swb privatisiert wurde, sondern auch die Uni auf Linie kam. Im Zuge einer allgemeinen energiepolitischen Neubesinnung erhielt auch das bremer energie institut 'endlich' eine neue Leitung, um fortan die legitimen Privatinteressen der Energieversorgungswirtschaft nicht länger sträflich zu vernachlässigen. Aktuell geht es wissenschaftlich um brisante Themen wie die Wärmedämmung; das Bild bietet uns der Blick auf die Homepage vor allem. Dezent ausgedrückt: Heute stehen 'vernünftige Leute' an der Spitze einer einstmals renommierteren Einrichtung. Zunächst brachte ein Wirtschaftswissenschaftler, den wissenschaftliche Publikationen führen als Prof. Pfaffenberger (Bremen) im Auftrag von VDEW, des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft also, das einstige Traube-Institut auf die Linie 'energiepolitischer Vernunft'. Zugleich - um das Bild abzurunden - ist dieser Herr Professor auch Vorsitzender der Gesellschaft für Energiewissenschaft und Energiepolitik (GEE), laut Eigenauskunft ein Interessenverband für Führungskräfte aus Energiewirtschaft und Energiepolitik, einer jener Orte also, wo Politik und Kraftwerk Händchen zu halten pflegen. Als sein Nachfolger leitet seit dem Jahr 2006 das Institut der Wirtschaftswissenschaftler Gerd Brunekreeft von der privaten Jacobs University in Bremen. Wie - Sie haben den Namen Brunekreeft in energiepolitischen Zusammenhängen noch nie gehört? Nun - auf dem Gebiet Netznutzungsentgelte hat er durchaus einen Namen. Man sollte denken, dies alles wäre ein Riesenerfolg für die Befriedung der öffentlichen Meinung - und ganz im Sinne der Kraftwerksbetreiber: Ebenso nervtötendes wie atomkraftkritisches Institut erfolgreich gezähmt und in den eigenen Stall überführt. Alles paletti folglich. Das stimmt ja auch, so weit wie es die Machtverhältnisse und die Lufthoheit im wissenschaftlichen Diskurs betrifft. Nur will die Öffentlichkeit von dem Institut nun so rein gar nichts mehr wissen. Die Wissenschaftler dort kosten monatlich gutes Geld - aber es mangelt nicht nur in meinen Augen an Relevanz und an medialer Nachfrage. Ein Journalist, der zum Beispiel wissen wollte, wie klimafreundlich das neue Kohlekraftwerk wirklich ist, das die swb in Bremen derzeit plant, der wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn er sich dessenthalben ausgerechnet und nur auf das bremer energie institut verlassen wollte ... Genau das ist in meinen Augen das ewige Dilemma der Public Relations: Je erfolgreicher sie im Sinne ihrer Auftraggeber arbeiten, desto irrelevanter werden sie für den Prozess der Meinungsbildung und für die Öffentlichkeit. Auch für Bremen als Wissenschaftsstandort war dieser Erfolg der Öffentlichkeitsarbeit - mit den Augen des Stadt-Marketings betrachtet - eine mittlere Katastrophe: Die Bremer besaßen mit dem Traube-Institut einen medialen Leuchtturm an ihrer Universität, heute haben sie einen Maulwurfshaufen, der aus wohlverstandenem Eigeninteresse möglichst leise klingeln muss.
13
Juni
Scheißhausparolen über Herrn Steinhöfel ...
... zu verbreiten, das ist wirklich nicht die feine Art, meine Damen und Herren Medienvertreter: Der Mann ist keineswegs beim Media Markt rausgeflogen, er hat sich als echter Selfmademan ganz allein geflogen. Sagt er ja auch selbst. Und privatfernsehkompatibel ist er auch. Sagt er auch selbst. Ein echter Quotenrenner, der das Blaue Band des deutschen Qualitätsjournalismus erringen wird ...
Schröder oder Gazprom ...
... einer von beiden war da - scheint's mir - wohl beleidigt. Oder war's nur der Heribert?
Dabei sind das doch alles ganz tolle und souveräne Leute! Via: lanu
Diese 'Radiokontaktwahrscheinlichkeit' ...
... wat'n Wort, ej! - die geht bei mir gegen Null. Das Radio steht nun mal auf der roten Liste antediluvianischer Medien:
'Das neue Tool basiert erstmals auf dem GfK ConsumerScan Panel, der wichtigsten Währung für die Messung von Einkaufsakten im Bereich der FMCGs. Es löst das Instrument ACNielsen Single Source PLUS Radio ab, das AS&S Radio und RMS ebenfalls gemeinsam betrieben hatten, ehe das Single Source Panel Ende 2006 von ACNielsen eingestellt wurde.' ![]() Schöner Film übrigens ... Und wieder ein Beispiel kostenloser Werbung in der Sargnagelschmiede.
Warum machen die so etwas?
Reinen Alkohol trinken - bäh, das schmeckt doch nicht! Ein gut ausgebauter Rotwein oder ein 18 Jahre gereifter Malt-Whiskey, die gehen dagegen anstandslos über den Knorpel ...
'Während diese [Jugendlichen] 2005 noch 108 Gramm reinen Alkohol pro Woche zu sich nahmen, sind es jetzt 150 Gramm.'
Wettbewerb ist gut / Mythen der Moderne, Folge 1
Am 1. Juli endet die Strompreisregulierung durch die Länder. Der Staat greift dann in die Preisfindung nicht mehr ein. Damit endlich 'mehr Wettbewerb auf dem Strommarkt' herrscht, wie die verantwortlichen Politiker säuseln und flöten. Die Folge: Die Viererbande genehmigt sich bei den Strompreisen ab 1. Juli einen Schluck aus der Pulle von 30 Prozent und mehr.
![]() Stunkmacher. Tscha - da rechnet sich doch auch der Umstieg auf einen Öko-Anbieter endlich! Bild: sxc.hu 724502
11
Juni
Nach Diktat verreist
Ich bin denn mal zwei, drei Tage weg. Wer will, findet ein wenig
elitären Schnick-Schnack drüben in meinem Wörterblog.
Wenn der das sagt!
[Christoph Keese] stellte die steile these auf, redaktionelle strukturen und hierarchien stellten sicher, dass das was am ende im blatt stehe richtig und wahr sei.
Wer schenkt der 'Welt' einen Band Watzlawick - so zum Einstieg, damit die Redaktion sich mal in in die Wahrheitsthematik einarbeiten kann?
Hallo, Süddeutsche ...
... habt Ihr schon mal auf den Kalender geschaut? --- Ja? Und da ist euch gar nichts aufgefallen? --- Wir schreiben nämlich den 11. Juni. --- Ja, JuNNNNI! --- Nein, kein Witz! Die Urlaubszeit in Deutschland hat noch gar nicht begonnen. --- Wie bitte? --- Ach so, bei euch ist die Qualitätsredaktion schon im Urlaub. Ja, denn ... :
'Die Ferien sind vorbei, Freunde und Kollegen kommen gebräunt und entspannt zurück.'
Land der Onansrunen!
Ich meine, was sollen die Jungs dort in Fünfneuland denn sonst machen? Wo es so viele Nazis gibt, da nehmen die jungen Frauen eben die Beine in die Hand. Wer will schon ständig Kommandos, Korn und Kameradschaft? Deshalb stehen die Glatzköpfe also handbetrieben und dumm in der sozialen Steppe rum:
![]() Ich bin ein Mann, ich bin ein Führer ... 'Die Mädchen erreichen in der Ostschule die höheren Abschlüsse und besseren Noten. Die Jungs sind gemeinsam mit ihren arbeitslosen Vätern aus der Gesellschaft aus- und manchmal irgendwelchen Kameradschaften beigetreten. Sie trinken furchtbare Sachen und davon zu viel. Die Mädchen schauen sie sich an und ahnen, dass Kerle, die jeden Ehrgeiz verloren haben, nicht die Väter ihrer Kinder sein sollten.' Schreibt übrigens eine Ost-Zeitung ... Bild: sxc.hu 742715
Armer Sarkozy ...
... mit einer solchen Mehrheit muss er jetzt ohne Erbarmen 'durchregieren'. Und das in Frankreich. Große Worte riskieren eben gern eine dicke Lippe ...
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