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... neuere Stories
19
Juni
Die Guttenberg-Saga:
Klatsch und Tratsch ist doch etwas Großartiges - und manchmal soll ein Gerücht sogar der Wahrheit nahegekommen sein:
"Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen hörte ich , daß die Liste der bayrischen Agrarsubventionsempfänger deshalb nicht veröffentlicht wird, weil dort wer an dritter Stelle stehen soll? Richtig , die zu Guttenbergs. Und es würde sich für den ordnungspolitischen Superstar nicht gut machen, ein Super-Subventionsempfänger zu sein." Jaja, und wenn dann diese Veröffentlichung, die irgendwann wegen des EU-Drucks ja erfolgen muss, auch in Bayern auf den Tisch kommt, dann ist die Wahl längst vorbei. Und danach ist unser Freiherr nicht mehr Wirtschaftsminister, sondern Kulturstaatsrat. Oder gar Finanzminister ... ? Also, meine Damen und Herren Journalisten - was recherchieren Sie eigentlich so, wenn der Tag lang ist?
Hurra ...
... endlich spekulieren sie wieder!
In den Kommentaren auch mein Satz des Tages, zum Thema 'angewandte soziale Logik': "Weil man das Geld oben rein schüttet, kommt unten nix an…" Dieses John-Maynard-Keynes-Zitat steht übrigens im gleichen Thread: „Wenn es die Ökonomen hinbekämen, dass man sie als bescheidene, kompetente Leute betrachtet, auf einer Ebene mit Zahnärzten, das wäre herrlich.“
Ich sage es mal so ...
... CDU, CSU und SPD haben sich gestern als unwählbare Parteien geoutet, zwischen Grünen, Linken und Liberalen muss sich ein anständiger Mensch jetzt entscheiden ...
Journalismus heute ...
..., das schreibt jedenfalls eine Insiderin, wäre genauso, wie ihn sich Klein-Fritzchen vorstellt:
"Der neue Geld- und Zeitmangel haben das Klima noch ruppiger gemacht. Niemand fördert und formt das Jungtalent, auf dass es sich zur Persönlichkeit entfalte. ... Journalismus ist ganz leicht. Das Wichtigste ist, dass man alle Füllwörter streicht. Wobei der Chef unter Füllwörtern auch ein »jetzt« oder »gestern« versteht. Nur selten dürfen die »Kindersoldaten«, wie sie ein Kollege nennt, ihre Koje verlassen. Statt an immer anspruchsvolleren Aufgaben zu wachsen, schreiben sie Meldungen oder Communiqués um. Statt sich fröhlich ans Erleben zu machen, googeln sie ihre Artikel zusammen." Wie war das noch mal mit diesem allgegenwärtigen 'Qualitätsjournalismus', von dem auf jedem Presseball so viel die Rede ist? Hinweis via: Ugugu
Dort am Fluss ...
... in der tiefen, waldreichen Provinz des Aller-Leine-Tals, mitten im Arno-Schmidt-Land also, dort wohne ich dann demnächst. Gestern gab's den Handschlag mit dem Vorbesitzer.
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19
Juni
Gute Frage:
Ist es gute Musik, wenn ich ein sperriges Instrument gut beherrsche? Oder ist es gute Musik, wenn es gut klingt, selbst dann, wenn das Instrument nur 'ein Witz' ist?
Die Ultraliberalen tanzen den Eiertanz:
"Wenn unsere Verleger für die geforderten 500 bis 600 Millionen Franken ihre Autonomie opfern, wie sie das bei der Jagd nach Subventionen für ihre Radio- und TV-Sender getan haben, dann ist das Thema vom Tisch. ... Indirekte Beihilfen via Mehrwertsteuer und Posttarife hingegen sind legitim, wenn sie ohne jede Auflage der Politik beschlossen werden. ... Gelingt dies, gibt es keinen Grund zu einem ideologisch sturen Nein zur Presseförderung. Wir haben an dieser Stelle immer liberale Positionen vertreten. Wir sind gewiss keine Etatisten. Aber wir wissen, dass die Medien vor wüsten Zeiten stehen. Sie brauchen Unterstützung vom Staat."
Also - ich hätte ein solchen Artikel höchstens im 'Neuen Deutschland' oder auch im 'Vorwärts' vermutet. Und wenn ich's nicht inzwischen besser wüsste, dann wäre ich nie im Leben auf Köppels 'Weltwoche' gekommen, auf das Kampfblatt des europäischen Radikalliberalismus ... jedenfalls 'hihi': Der so genannte Liberalismus dieser Freimarkt-Bande ist eben doch eine Schön-Wetter-Theorie - kaum kommt ein bisschen Regen, gehen Frisur und Schminke gleich dahin.
Der Journalismus kuscht ...
... das Netz funktioniert. In Teheran und anderswo ...
17
Juni
Hmmm ...
ist das jetzt wahr oder nur gut ausgedrückt?
Politiker versuchen, dem Volk jene politische Überzeugung einzuimpfen, die sie selbst nicht besitzen.
Und da sage noch einer ...
Schweißgebadet wachte ich auf ...
... mir war im Traum der Westerwelle erschienen.
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