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... neuere Stories
28
März
Me too!
![]() Vanity Fair: Auf dem Boulevard zur Götterdämmerung.
Das seht ihr doch sicher auch so?
«Für das Verständnis des Systems ist eine schlüssige Definition von Reputation nötig, die den Unterschied zu anderen Begriffen wie Corporate Identity, Image etc. klärt. Nach Ingenhoff ist CI das, “was wir sein möchten” und repräsentiert damit das Selbstbild (mit seinen Facetten wie Corporate Communication, Corporate Behavior, Brand, Logo, Corporate Design usw.). Reputation bildet sich dagegen in den Teilöffentlichkeiten und Bezugsgruppen als Geflecht unterschiedlicher Images, unterschiedlicher Reputationsdimensionen, die je nach Bezugsgruppe auch unterschiedlich wichtig sind. ... Als Ausgangspunkt für die Untersuchungen diente die Feststellung der Reputationsdimensionen, also die in den Bezugsgruppen vorhandenen thematischen Einflussfaktoren, die von kognitiven (Produkt-/Dienstleistungsqualität, Managementqualität, wirtschaftlicher Erfolg, Innovationskraft) zu affektiven, emotionalen Faktoren (Emotional Appeal, Arbeitsplatzattraktivität, Standortfaktor etc.) reichen».
Und hier die aufs Essentielle gestrippte Spare-Rib-Version: "Reputation ist ein Geflecht aus Reputationsdimensionen". Vergleichsweise Analogie: "Ein schwarzes Auto zeichnet neben anderen Faktoren seine Schwärze aus". Oder: "In einem Pichelsteiner Topf finden Sie alles - außer Pichelsteinen".
Da bin ich auch nicht für ...
... da weiß ich nichts von, obwohl da geht mir nichts über: Sie wisse aber auch, dass sie da nichts gegen machen könne.
27
März
Die Werbeszene hat keinen Geschmack.
Vermutlich wurde sie zu oft durchgekaut - wie ein altes Kaugummi:
«Der Führer für einen Führer – ist das nicht lustig? Die ADC-Jury hat sich vor Vergnügen in die Hose geschissen und die braune Kacke versilbert.»
Agenda-Petting
Geht's eigentlich nur mir so, dass unser 'Spiegel', dieses Sturmgeschütz der Plutokratie, thematisch immer öfter neben der Spur zu liegen scheint? Mit dem Islam-Bashing dieser Woche haben sie sich mal wieder, wenn ich mir das allgemeine Echo so betrachte, ins Irrwitzige vergaloppiert und der Geisterseherei Vorschub geleistet - statt ernsthafter Diskussionen höre ich am Montag morgen immer öfter Gelächter aus allen Multiplikatorenstübchen schallen.
![]() Der 'Spiegel' trifft sein Publikum. Bild: Stock.xchng 734161
Diese Steuer-Gurus und Economy-Kassandras ...
... wat haben die über die Mehrwertsteuer-Erhöhung nicht geunkt und orakelt! Und was ist? Nichts ist. Die Wirtschaft kommt immer mehr in Fahrt, die Stimmung steigt, der Konsum läuft wie geschmiert ...
Merke: Volkswirtschaft ist keine Wissenschaft, sondern lukrativer Voodoo-Zauber.
Mal wieder Sachsen-Anhalt:
Unglück oder Grillparty? - in Dessau beginnt heute der Prozess gegen den wachhabenden Polizisten, stellvertretend für jenes Revier, wo am 7. Januar 2005 der inhaftierte Oury Jalloh qualvoll verbrannte, auf eine Pritsche gefesselt. Die Staatsanwaltschaft verficht, unbekümmert um die Gesetze der Biologie und Physik, einen konsequenten Selbst-Schuld-Ansatz des Asylbewerbers. Die taz fasst die Sachlage ganz gut so zusammen:
«Für die Theorie der Staatsanwaltschaft bedeutet das: Jalloh stirbt, nachdem er trotz seines aufgrund der Fesseln geringen Bewegungsspielraums ein Feuerzeug aus seiner Hosentasche holt, damit die obere Schicht seiner Pritsche versengt, daraufhin die verkohlte Schicht abkratzt und schließlich erfolgreich den Schaumstoffkern und damit wenig später sich selbst anzündet. Mit drei Promille». ![]() Bei drei Promille brennen Hexen nun mal gut! So plausibel dem Herrn Staatsanwalt das auch erscheinen mag, größere Schwierigkeiten dürften ihm das frisch gebrochene Nasenbein des Opfers machen, wie auch die beiden geplatzten Trommelfelle - beides wohl kaum Hitzefolgen, sondern wohl schon in der zweiten oder dritten Runde entstanden. Großer Bahnhof also in Dessau - in Anwesenheit aller bedeutenden Menschenrechtsgruppen dieser Welt, die mit ihrem Geplärre das Klima der bewährten Kameradschaft in Dessau nachhaltig stören könnten. Bild: Verbrennung dreier Hexen, Stich a. d. 16. Jhdt. Abgedruckt in dem leider vergriffenen Buch: Franz Rueb: Hexenbrände.
26
März
Es gibt dort draußen ein Blog ...
... von dessen Inhalten ich allenfalls die Hälfte verstehe, in dessen Beiträgen ich mich aber trotzdem regelmäßig festlese.
Ach, deshalb ...
... fand diese Vereinigung so erstaunlich viel Zustimmung:
«Bei der WASG in Halle 3 dominieren das Bild Männer zwischen 40 und 50, sie haben Jeans und Baumwollhemden an, einige tragen dazu Lederwesten. Bei der PDS in Halle 2 sind die Frauen in der Mehrheit. Die Kleider und Stiefel der Jüngeren unter ihnen sehen aus, als hätten sie sie in der Young Miss ausgesucht». Mit dem falschen Geschlecht in der falschen Partei zu sein - das alte Lenin'sche Dilemma revolutionärer Lustpraxis: «Die WASG nimmt die zwei Sachen, die uns am liebsten sind", sagt ein Mann, der von Anfang an in der PDS dabei ist. "Unser Geld und unsere Frauen." Er lacht. Aber er macht keine Witze».
Diesmal ist es nicht der Bluthochdruck ...
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