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09
Januar
Zur Klarstellung:
Das große Steinbrück-Bashing geht mir auf den Senkel, weil es gnadenlos verlogen ist. Unsere Medien sind längst in den Wahlkampf-Modus gewechselt - und alle Trottel im Netz brüllen mit.

Wenn Steinbrück jetzt als Thyssen-Krupp-Aufsichtsrat seinen Konzern unterstützt haben sollte bei der Akquise besonders tiefgelegter Energiepreise, dann tat er 1.) nur, was seines Amtes ist (wobei man durchaus diskutieren könnte, was Politiker überhaupt in Aufsichtsräten zu suchen haben, das beträfe dann aber alle Parteien und auch die Gewerkschaften) und 2.) erfasst eine Begünstigung bei Energiepreisen für Thyssen-Krupp doch endlich mal ein Unternehmen, das tatsächlich "exportanhängig" ist, also exakt jenen Kriterien entspricht, welche die schwatzgelbe Bundesregierung für ihre 'Ausnahmen' selbst festgelegt hat. Es handelt sich also mal nicht um jene Pommes-Buden, Hähnchenschlachter und Golfplätze, für welche Fiepsi Rösler (FDP) und der 'Atom-Fuchs' (CDU) ständig Ausnahmen durchsetzen. Also: Where is the beef? Ganz abgesehen davon, dass 3.) im Falle von Thyssen-Krupp der ermäßigte Strompreis auch 'ganz ohne Steinbrück' von Merkel und Rösler durchgewunken worden wäre.

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