letzte Kommentare / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins / Huhu, Herr Chat.... kristof


19
September
Wie äußert sich eigentlich Rassismus?
Kurzgefasst: Rassismus ist in meinen Augen die fixe Vorstellung, dass positive oder negative Eigenschaften sich über das Blut oder die Gene fortpflanzen - dass dies also Eigenschaften einer «Rasse» sind.

Wenn dann eine "Muslim Blut GmbH i.G." eines Dr. Abd-Alzahara Jabar ausschließlich muslimische Blutspender für den arabischen Raum sucht, dann ist ihr Vorhaben eindeutig rassistisch. Denn das Vorhaben unterstützt die Vorstellung, dass «christliches» oder gar - horribile dictu! - «jüdisches Blut» die Venen eines rechtgläubigen Mekkapilgers «verschmutzen» könnte. Für diese Figuren käme das dann wohl einer rassistischen Befleckung der muslimischen Reinheit durch das Blut Ungläubiger gleich. Medizinisch jedenfalls ist es Jacke wie Humpe, ob ein Verletzter hinduistisches oder schamanisches Blut erhält. Hauptsache, die Blutgruppe stimmt.

Man könnte jetzt sagen, das wäre eben der Aberglaube dieser Leute da unten. Wie aber soll man es dann nennen, wenn deutsche Kliniken unter Beteiligung des DRK-Präsidiumsmitglieds Peter Heimer
an dieser Spökenkiekerei mitverdienen wollen, schließlich haben die Autobomber zwischen Euphrat und Tigris einen attraktiven Markt geschaffen? Weil es zweitens auch in Deutschland "ein ganz beachtliches muslimisches Spenderreservoir" (gibt), das "bis dato von keinem Blutspende-Unternehmen gezielt ,angezapft' wurde". Natürlich will das DRK nach Bekanntwerden der Pläne nur ganz unbestimmt daraufhin mal von der Seite angequatscht worden sein ... mehr war da gaaanz bestimmt nicht. Vor allem kein Aufruf zum Blutspenden für den Heiligen Krieg. Und wirklich floss bisher keinerlei Blut, sondern nur Geld an dubiose Projektberater ...


Es ist ein Kreuz mit dem Halbmond.

kommentieren

blogoscoop