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29
Oktober
Mordaufruf!
"Wenn du ein Adjektiv siehst, dann erschieß es!", forderte schon Mark Twain. Ich schließe mich meinem Vorredner an und rufe hiermit die Woche der Adjektivfreiheit aus.

Deshalb, weil wir die Lüge an ihren Adjektiven erkennen. Weil jede Konsumentenmaus schon ab dem Vorschulalter diesen Werberkäse riechen und meiden muss. Vor allem aber deshalb, weil Adjektive in neunzehn von zwanzig Fällen überflüssig sind: Sie sind für die Sprache das, was der Furz für den Darm. Um seines Stils willen sollte jeder mal einen Text - wie diesen - ganz ohne «Eigenschaftswörter» verfassen.

Beispielhaftes zum Thema findet sich via Monarch bei Textogen: "Wir sind ein junges, dynamisches Team und suchen für die innovative Vermarktung unserer erfolgreichen Produkte-Palette dringend professionelle Verstärkung".

Ihr seht: Jedes Adjektiv eine Unwahrheit. Weshalb man die PR ja auch die Adjektivbranche nennt. ...


Nicht das Eigentum, die Eigenschaften sind das Verbrechen!

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