letzte Kommentare / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins / Huhu, Herr Chat.... kristof


24
Februar
Wer sich als Journalist ...
... im Vertrauen auf einen neuen Arbeitgeber noch eine Wohnung sucht und einrichtet, der ist schlicht doof: «Nach nur vier Monaten stellt die Axel Springer AG das Hamburger Abendblatt Sonntags wieder ein.»


"Kein ausreichendes Marktpotenzial", sagt dieser dynamische Grinsemann.
HINTERHER habe er - oops! - das allerdings erst gemerkt.
Verlegerisches Fazit: Qualifiziert für höhere Aufgaben, der Mann.

 
 
Die Wissenschaft in Zeiten ihrer Bordellisierung:
«Alle drei randomisierten kontrollierten Studien ... sind möglicherweise gar nicht durchgeführt worden.»

Also - ich finde das verständlich. Die Dottores wussten doch schließlich vorher schon, was hinten rausgekommen wäre. In der heutigen Zeit muss man eben auch im akademischen Bereich ökonomisch denken - und der Kunde ist schließlich König ...


Wissenschaftsinfizierte können sich hier kostenlos impfen lassen.

 
 
«Alles eine Grütze!» - Politmagazine sagen leise Servus.
Der «moderne Qualitätsjournalismus» findet auch bei seinen Ausflügen auf den Boulevard des verwirrten Zeitgeistes keine willigen Zuschauer mehr. Eher kontinuierlich weniger. Der Anspruch auf «gesellschaftliche Relevanz» ist sowieso längst Geschichte. Und jetzt können die Gatekeeper vor den Toren mit ihren nüddelichen Eisbärstories noch so sehr kobern, die Leute schlendern einfach vorbei:

„Fakt“ u. Co. verlieren langsam, aber stetig Zuschauer. Der Versuch, auf Boulevardthemen anstatt auf investigativen Journalismus zu setzen, ist gescheitert.

Das illustriert mal wieder das Chat-Atkins'sche Gesetz kommunizierender Hohlgefäße: «Je größer der Einfluss der Medienforschung, desto geringer die Medienrelevanz.»


«Fakt, Report, Panorama, der Herr? Oder vielleicht Monitor?
Wir hätten auch schweinische Bilder!»

 
 
blogoscoop