letzte Kommentare / Das mit der "Querfront"... kristof / Ich hatte nach dem... chat atkins / Huhu, Herr Chat.... kristof


05
August
Delmenhorst - Hauptstadt der Bewegung?
"Geschichte wiederholt sich nicht - und wenn nur als Farce", hat ein kluger Kopf mal gesagt. Dieses Städtchen Delmenhorst an der Delme, wo der vorbestrafte Nazi-Anwalt Jürgen Rieger jetzt ein abgewracktes 100-Betten-Hotel als neues Reichsparteitagsgelände aufkaufen will, das muss man einfach gesehen haben, um die Wahrheit dieses Spruches zu begreifen: Rechts von den 100 dorthin delegierten abkommandierten Nazis feiern dann in der benachbarten Festhalle tausendköpfige türkische Familien ihre Hochzeiten bei lauter Muezzin-Musik, links im angrenzenden Tanzsaal bollert die ganze Nacht die Russendisco zu Ehren der Firma "Moskau Inkasso". Mittendrin spricht unter dem bröckelnden Putz zu seinen Lonsdale-Paladinen der Führer - in Gestalt eines Apfelmännchens aus dem sächsischen Raum.

Oioioi, wenn das man gut geht ... die Dschungs mit den braunen Streifen in der Unnerbüx könnten da doch leicht mehr Bewegung bekommen, als ihnen lieb ist.

Anders ausgedrückt: Die Stadt Delmenhorst verhält sich zu München, der ewig unerreichten Hauptstadt der Bewegung, wie die fleischmützige NPD zu ihrem großen Vorbild.


Delmenhorst ist nämlich eine total moderne Stadt

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